David Greig

DIE EREIGNISSE

 

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Bei einer Probe werden durch einen terroristischen Anschlag eines rechtsextremen jungen Mannes mehrere Chorsänger getötet. Die Tat erinnert in vielem an die Attentate von Anders Breivik in Norwegen. In David Greigs Stück für zwei Schauspieler und einen Chor geht es um Rache und Vergebung, um Verzweiflung, das Verarbeiten des Traumas beim gemeinsamen Singen und um eine Menschlichkeit, die wie ein Licht am Ende des Tunnels aufscheint.

Premiere am 21. Januar 2016

Regie: Heinz Simon Keller
Bühne: Tobias Flemming
Kostüme: Hedda Ladwig
Mit: Markus Penne und Susanne Seuffert
Chor: Daria Behet, Clemens Ehses, Kirsten Framing, Marianne Kaulen, Sophie Mik, Sabine Müller, Renate Mussmann-Ridder, Anton Rausch, Dagmar Rheinländer, Axel Rudolph, Bernadette Weiler, Patricia Wolf
Choreinstudierung: Nachtigall & Lerche, Akademie für Gesang: Nicola Müllers, Walter M. Mik

PRESSESCHAU

„In der Inszenierung von Heinz Simon Keller liegt Claire (Susanne Seuffert) auf einer Krankenhaustrage (…) und beschwört die Geister der Toten, bis sich Markus Penne dazugesellt. Er spielt nicht nur den Attentäter, sondern schlüpft überzeugend in alle Rollen, mit denen eine ungemein präsente Susanne Seuffert Zwiesprache hält. … Dass Claire anders als ihr Antagonist die Kunst wählt und am Ende auf neue Chormitglieder wartet, ist ein starkes Signal der Hoffnung, das das Stück setzt, angesichts der grassierenden Hilflosigkeit und dem zunehmenden Hass, die sich allerorten zeigen.“ Kölner Stadtanzeiger, 26.01.16

 „Die Zuschauer überschütteten die Akteure mit donnerndem Applaus und Bravo-Rufen. Es dürfte nicht wenige unter ihnen gegeben haben, denen die Tränen in den Augen standen. Denn Hans Simon Kellers ergreifende Inszenierung gibt Claire und all den anderen Opfern ihre Würde und ihre verlorenen Seelen zurück.“ meinesuedstadt.de, 26.01.2016

 „70 Minuten fesselndes Theater. (…)Theaterchef Heinz-Simon Keller hat das Stück inszeniert: streng und konzentriert, auf Effekte verzichtend. (…) Susanne Seuffert geht in dieser Rolle auf, ist jede Sekunde glaubwürdig, in ihrer Verzweiflung – ob still oder schreiend –, ihrer Wut, ihrer Resignation. Eine intensive Darbietung. Auch er (Markus Penne) erlaubt dem Publikum durch Intensität und Verwandlungsfähigkeit kein Entkommen.“
koeln-nachrichten.de/kultur/theater/was-macht-einen-jungen-mann-zum-rechten-moerder/