Wolfram Lotz

DIE LÄCHERLICHE FINSTERNIS

 

 

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Hauptfeldwebel Pellner und Gefreiter Dorsch schippern auf einem Fluss durch die „Regenwälder Afghanistans“ mit dem Auftrag, einen irrsinnig gewordenen Deserteur aufzuspüren…

Wolfram Lotz’ postkoloniale Nachschrift von Joseph Conrads Jahrhundert-Erzählung „Herz der Finsternis“ und Francis Ford Coppolas Neuinterpretation „Apocalypse Now“ zeigt falsche Bilder im echten Elend: eine globalisierte Welt, in der Tragödien nur noch als Farce erscheinen. (Stück des Jahres 2015 – Theater heute)

Premiere am 26. November 2015

Regie: Martin Schulze
Bühne und Kostüme: Silvie Naunheim
Mit: Norman Grotegut, Matthias Lühn, Doris Plenert, Sascha Tschorn

PRESSESCHAU

Das Theater der Keller glänzt mit Martin Schulzes Inszenierung der „Lächerlichen Finsternis“ von Wolfram Lotz.
Wolfram Lotz ist der Theater-Autor der Stunde. Die Fachzeitschrift „Theater heute“ hat ihn zum Dramatiker des Jahres gewählt, und sein Stück „Die lächerliche Finsternis“ gewann den wichtigen Wiener Nestroy-Theaterpreis 2015. Entsprechend hoch waren die Erwartungen für die Kölner Premiere im Theater der Keller. Sie wurden auf ganzer Linie erfüllt. Komischer und konkreter kann man kaum den Spagat überbrücken, politische Themen und Zeitgeschehen wahrhaftig auf die Bühne zu bringen und sich doch stets darüber bewusst zu sein, dass die Kunst sich der Wirklichkeit nur annähern kann.
(Kölner Stadtanzeiger, 18.12.15)

Eine Inszenierung wie aus einem Guss. Beklemmung verursachend und haarsträubend, aber so vor Abstrusitäten strotzend, dass man sie kaum ernst nehmen kann und amüsiert-grinsend zusieht. Doch man muss sie ernst nehmen. Auch wenn man dann irrsinnig wird an einer irrsinnigen Welt. Völlig zu Recht ist das Stück zum Stück des Jahres 2015 gekürt worden.
(meine suedstadt.de, 10.12.15)