An einigen Wochenenden nach der regulären Vorstellung gehört einem Ensemblemitglied der Raum rund um die Theke und das Foyer! Es kann gesungen, monologisch oder gelesen werden – lassen wir uns überraschen!

 

 Pressestimmen 

Die Theke wird zum Horrorladen

Man sollte doch denken, genug gelernt zu haben. Aber nein, auch einem erwachsenen Menschen unterlaufen zuweilen Missgeschicke, die schwer auszubügeln sind. Oder besser: Aus denen man nicht mehr entfliehen kann. Zumindest dann nicht, wenn man in der ersten Reihe sitzt und von allen gesehen wird. So geschehen am 29. Oktober, gegen 23 Uhr in einem bereits mehrfach erwähnten Theater in der Kölner Kleingedankstraße.
Ich hatte mir nichts Schlimmes dabei gedacht. Ein schöner Wochenabschluss war geplant. Mehr nicht. Den ersten Teil übernahm die katholische Grundschule Zugweg, in der ich mit Kinderlachen und bunt angemalten Gesichtern empfangen wurde. Schönen Geschichten durfte ich lauschen. Streitende Kinder konnte ich beobachten. Ein paar Kostüme waren auch zu sehen... Na, da denkt man nicht gleich an etwas Böses. Die tun ja nichts, die wollen bloß spielen. War auch so. Im Zugweg. Doch im Anschluss war da noch diese neue Institution im Theater der Keller. Hätte ich doch auf die kleinen Anzeichen geachtet...
Das Foyer des Theaters ist beileibe nicht groß. Nein, ich würde es eher als kompakt bezeichnen. Eine Theke. Die Schüssel blutroter Bowle mit einer abgehackten Hand und Augäpfeln darin. Ein paar Holzbänke. Und natürlich eine offenbar immer fröhliche Intendantin, die mir auch sofort ein Glas mit der roten Flüssigkeit in die Hand drückt. Und danach mich auf die Bank. In die erste Reihe. Mit zwei Augen in der Hand. Jetzt fällt es mir wie Schuppen von den Augen: Helloween steht vor der Tür. Licht aus. Film ab.
Der ThekenKeller hat Premiere. Und den Anfang macht Makke Schneider. Ein kurzer Film zeigt ihn in einer Mischung aus Riff Raff aus der Rocky Horror Picture Show und alterndem General. Er schlurft geisterhaft durch einen Keller und taucht schließlich höchstselbst in die Gefilde des Theaters der Keller ein. Er schlurft, er röchelt, er trinkt, er kriecht auf die Theke. Hier beginnt er zu lesen. Steve Niles. Blutige Angelegenheiten.
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www.meinesuedstadt.de (Stephan Martin Meyer), 19.11.2010

ARCHIV:

Bastian Sesjak: Kost-ja-nix-Insel

Januar 2012

 tl_files/TDK_Galerien/2011_12/Geizige/DerGeizige_239.jpgDer talentierte Nachwuchsschauspieler Bastian Sesjak (zuletzt zu sehen in DER GEIZIGE und MEIER, MÜLLER, SCHULZ oder nie wieder einsam!) lädt im ersten ThekenKeller des Jahres zu einer modernen Märchenstunde in Anlehnung an PeterLicht ein und präsentiert uns die Geschichte eines Sofas und seines Besitzers. Das Sofa ist nahezu perfekt. Dem Besitzer geht es gut. Er hat Geld. Er ist gesund. Er hat eine Frau, die er über alles liebt. Und ja, die Sonne scheint. Doch irgend etwas stimmt nicht. Dem Sofa fehlt ein Bein. Die Welt gerät ins Schlingern…
ThekenKeller

Richard Hucke & Götz Vogel von Vogelstein: JazzKeller

November 2011

tl_files/TDK_People/GVvVogelstein.jpgUnsere Stars aus PeterLichts DER GEIZIGE näherten sich in unserem NovemberThekenKeller dem Jazz - der Musik und den Männern, die sie geprägt haben. In der verruchten Atmosphäre rund um die KellerTheke präsentierten sie un s einen abwechslungsreichen Abend über Jazz in Wort und Musik. Dabei offenbarte sich das schwierige Ltl_files/TDK_People/RHucke.jpgeben der Legenden des Modern Jazz, frei nach Adornos Einschätzung "Die Produzenten bedeutender Kunstwerke sind keine Halbgötter, sondern fehlbare Menschen, oft neurotische und beschädigte Menschen"!

Doris Plenert: Mutterwitz

Oktober 2011

 tl_files/TDK_Galerien/Nordost/Nordost_088.jpgDer erste ThekenKeller der KellerBesetzung gehörte den Heldinnen aus über 2000 Jahren Literatur und widmete sich dem Jahr des 100. Internationalen Frauentages! In einer spannenden und teils komischen Lesung präsentierte uns die Schauspielerin Doris Plenert (zuletzt als Olga in NORDOST zu sehen) knapp 10 unterschiedliche Frauentypen, die alle ihre ganz eigene humorvolle Art haben, auf die Widrigkeiten ihres (Familien-) Alltags zu reagieren. Frauen an die Macht, oder!?

 

 

Amely Draeger: Frauenpower

Juni 2011

tl_files/ThekenKeller/AmelyDraeger.jpgAls starke Frau hatte sich Schauspielschülerin Amely Draeger zuletzt als Terroristin Zura in NORDOST gezeigt. Im finalen ThekenKeller der Saison fächerte sie ihr Repertoire an Frauenpower weiter auf und machte sich in einer wilden musikalischen Lesung auf die Suche nach Frauen, die als Vorkämpferinnen ihren Platz in einer von Männern dominierten Welt eingenommen haben. Frech, rotzig und frei nach Evelyn Blythe: „Emanzipation ist die Kunst, den Mann klein zu kriegen –nur nicht an der falschen Stelle.“

Frederik Kienle: Thank you for travelling...

März 2011

tl_files/ThekenKeller/FrederikKienle.jpgDass Ensembleneuzugang Frederik Kienle komödiantisches Talent besitzt, konnte er bereits bei SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE (leicht gekürzt) unter Beweis stellen. Doch damit nicht genug. Seit jeher reizte ihn die Standup-Comedy sowie die Kunst des Kabaretts. Im ThekenKeller lud er sein Publikum dazu ein mit ihm eine heiter-ironische Reise in die Widrigkeiten des Alltags eines Profireisenden zu unternehmen und garantierte eine ordentliche Portion Spaß und Pointenlawinen!

Alexander Wipprecht: RUM & WODKA von Conor McPherson

Februar 2011


tl_files/ThekenKeller/AWipprecht.jpgIm Februar präsentierte uns die Geisel aus MEIER, MÜLLER, SCHULZ oder nie wieder einsam!, Alexander Wipprecht, weitere Facetten seines Schauspieltalents. In dem Monolog von McPherson begegnete er uns als ungeduldiger, depressiver Pessimist, der sich selbst nicht mehr ausstehen kann. 24 Jahre alt ist er, und er hat das Leben satt: mit 20 in eine Ehe hineingeschlittert, weil das Partygirl Mary plötzlich schwanger war, jetzt zwei Kinder, und ein tödlich langweiliger Job. Überfordert mit der Familienvaterrolle,da er selbst noch ein halbes Kind ist, flüchtet er sich in den Alkohol. Und die Spirale in den Abgrund dreht sich immer schneller.

Les Animaliens: Liebesgedichte einer 18-Jährigen (UA)

Januar 2011


tl_files/ThekenKeller/UteEisenhut.jpgZu Beginn des neuen Jahres ging es an der Theke des THEATER DER KELLER sehr musikalisch zu. Die Gesangsdozentin der SCHULE DES THEATERS Ute Eisenhut präsentierte direkt beim ersten ThekenKeller 2011 eine Uraufführung der ganz besonderen Art. Zu Liebesgedichten der jungenAutorin Theresa Scholemann improvisierte die Gruppe „LesAnimaliens“ live und frei von der Leber weg.

 

 

 

"Der Abend geht auf und zu" - Bernhard Bauer meets Ernst Jandl

Dezember 2010tl_files/ThekenKeller/Leube.jpg

Der renommierte Schauspieler Bernhard Bauer (Burgtheater Wien, Schauspielhaus Zürich, Schauspiel Köln, Theater Dortmund) setzte sich im weihnachtlichen ThekenKeller mit dem größten österreichischen Sprachkünstler unserer Zeit auseinander und präsentierte ein Best-of von Jandls Gedichtwelt. Begleitet wurde er von der Cellistin Franziska Leube (Gürzenich Orchester Köln), welche den expressionistischen Verbalattacken klassische Harmonien von Bach bis Strauß sowie moderne Musik konterkarierend gegenüberstellte. Entstanden ist dabei ein oratorisches Experiment, dass sich sehen lassen kann!

Rolf Berg spricht Heinrich Heine - Deutschland. Ein Wintermärchen

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 November 2010

 

Im November zeigte sich der Wing Tsun - Lehrer der SCHULE DES THEATERS Rolf Berg (auch bekannt als "Josef Krings" von Die Anrheiner) von seiner sanften Seite und präsentiert im ThekenKeller die wohl berühmteste Verssatire deutscher Literatur: Heinrich Heines Deutschland. Ein Wintermärchen.


 

www.rolf-berg.com

Makke Schneider - Kopf ab!

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Oktober 2010

Zur Premiere des ThekenKellers lernten Sie unseren Hauptdarsteller aus Jugend ohne Gott etwas näher kennen und ließen Sie sich von ihm gekonnt auf die gruseligste Zeit des Jahres einstimmen: Halloween! Für Gänsehaut und Panikschweiß wurde keine Haftung übernommen.