Zigeunerschnitzel

"Stecken, Stab und Stangl" von Elfriede Jelinek und
"Katzenstreu" von Stefan Horvath
Ein Doppelabend des Theater TKO

Am 4. Februar 1995 verlieren vier Roma aus Oberwart in Österreich ihr Leben durch einen rassistisch motivierten Bombenanschlag, darunter der Sohn von Stefan Horvath. Das Theaterstück „Stecken, Stab und Stangl“ beschreibt nicht nur den schrecklichen Mord, sondern auch den zwiespältigen medialen Umgang damit. In der Erzählung „Katzenstreu“ nähert sich Horvath dem Attentat in szenischen und poetischen Sequenzen.

Regie, Dramaturgie, Choreographie: Nada Kokotovic
Bühne: Asja Uritskaya
Kostüme: Joanna Rybacka
Presse und Öffentlichkeitsarbeit: Iris Pinkepank
Es spielen: Katharina Waldau, Nedjo Osman, Zejhun Demirov

 

Mo, 26.02.18 um 20h
Di, 27.02.18 um 20h


 

 

Prinzessinnendramen

von Elfriede Jelinek
Gastspiel des Theater TKO

Eine tänzerische und musikalische Reflexion zeitaktueller Frauen-Identitäten

Das Stück handelt einerseits von modernen Prinzessinnen unserer Gesellschaft wie Lady Diana Spencer oder Jackie Kennedy Onassis. Andererseits geht es um mythische Prinzessinnen aus den Völksmärchen wie "Schneewittchen" und "Dornröschen".

"Es geht um die Macht, der sie ausgesetzt waren und um die Macht, die sie ausüben. (...) Im Gastspiel des Theaters TKO rafft Kokotovic den feminismusprallen Stoff auf 80 Minuten. Das geht zwar zum Teil auf Kosten der Verständlichkeit, bricht aber der Sinnlichkeit eine wunderbare genreübergreifende Bahn" (Kölnische Rundschau, 3.07.17)

 

 

Mo, 26. März 2018 um 20 Uhr
Mi, 28. März 2018 um 20 Uhr