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ES KOMME, WAS DER HIMMEL ÜBER MICH VERHÄNGT Die Geschichte eines Dichters, seiner Liebe, seiner Sehnsucht.
Versuch eines Dialogs zwischen Kleist seiner Schwester Ulrike, seiner Verlobten Wilhelmine und seiner Todesverbündeten Henriette. Eine Anordnung zwischen Macht und Ohnmacht, Suchen und Finden, Herrschen und Dienen, Lust und Leiden, und zwischen Mann und Frau. Mit der Raumgestaltung des Multi Media Künstler Harald Fuchs(Prof. in Düsseldorf) wollen wir dieser Geschichte eines Menschen „dem auf Erden nicht zu helfen war“ nachspüren. Heinrich von Kleists Briefe an Ulrike, Wilhelmine, seine Cousine Marie und zuletzt an Henriette zeigen einen Menschen, der exzentrisch, verträumt, zerrissen, aber in seiner Sprache von einer ungeheuerlichen, dichterischen Poesie ist. Er suchte Zeit seines Lebens einen „Lebensplan“ zu verwirklichen. Die Verzweiflung des Künstlers Heinrich von Kleist und seine getriebene Suche nach Erfüllung, Erfolg und Liebe bewegt uns auch heute. Kleist hat den Tod gewählt, eine Frau mitgerissen, das Unheilvolle vollendet und damit seinem Genie einen dramatischen Höhepunkt gesetzt. Er wünschte Freiheit, ein Weib und ein Haus. Und nur die Freiheit hat er bekommen. Den Wunsch, frei zu sein, nahm er nie zurück. Das Ende war sein Freitod. Brentano schrieb über Heinrich von Kleist „Er ist an sich selbst, an unerfülltem Ehrgeiz, verfehlter Bestimmung und Verzweiflung an seinen Fähigkeiten gestorben“.
Premiere: Donnerstag, 25. September 2008 Unsere Kooperation mit dem Theater Black Box "Es komme, was der Himmel über mich verhängt" geht auf Reisen. Und zwar zu den Klosterfestspielen in Weingarten am 9. August. www.klosterfestspiele-weingarten.de. Heinz Simon Keller und Susanne Seuffert präsentieren im Bühnenbild von Harald Fuchs die Textcollagen rund um die Briefe Kleist an seine "wichtigsten" Frauen. "(...) gescheit scheitern ... als sei es eine ganz und gar zeitlose Geschichte (...) Schauspieler und Regisseur Heinz Simon Keller fängt die extremen Pole, zwischen denen sich Kleist bewegte, überzeugend ein. (...) Seuffert und Keller spielen konzentriert und klar: aus Bruchstellen entsteht ein Lebensbogen. Eine gelungene, sorgfältig inszenierte Textcollage (...)"
"Aus den Briefen an die zentralen Frauenfiguren in Kleists Leben, die noch knapp 200 Jahre nach seinem Freitod eine immense sprachliche Wucht entfalten, komprimiert die Koproduktion mit dem Theater Black Box ein bewegendes szenisches Porträt. Dabei ist es weniger die Auflösung in ein Zweipersonenstück (...) mit der Regisseur und Hauptdarsteller Heinz Simon Keller starke Wirkung erzielt, als seine überzeugende Verkörperung des verzweifelten Romantikers - wobei auch tragikomische Töne treffend herausgearbeitet werden. Äußerst gelungen visualisiert die schlicht-elegante Ausstattung die fragile Seelenlage des taumelnden Genies." "Der Videokünstler Harald Fuchs hat eine Lichtbildinstallation geschaffen, die mit Schattenrissen und Diaprojektionen eine äußerst ästhetische Umgebung für die Worte erschafft. (...) Kleists Briefe zeigen literarisch virtuos einen melancholischen Menschen, romantisch verträumt und egozentrisch zugleich. So entsteht ein Porträt des Dichters Heinrich von Kleist, dessen dramatische Texte weit kraftvoller sind, als viele ihrer Inszenierungen." |
Spielplan 2008/09 Nächste Premieren:
Do, 2. Juli 2009 Wiederaufnahmen: Woody Allen Im Programm: Trude Herr Friedrich Schiller Bertolt Brecht Tragödie von Sophokles Dan Goggin ES KOMME WAS DER HIMMEL ÜBER MICH VERHÄNGT Alan Ayckbourn Neil Simon KELLERextra Jeden 1. Sonntag im Monat Jeden letzten Dienstag im Monat „Ich bin etwas schief ins Leben gebaut“ – MASCHA KALÈKO ABEND
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