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Alan Ayckbourn
Glückliche Zeiten haben sie alle einmal erlebt: Gerry Stratton, Inhaber einer Bau- und Transportfirma, und seine Frau Laura, zu deren 54. Geburtstag sich die Familie im Restaurant versammelt hat: Sohn Glyn, der Ältere, mit seiner Frau Stephanie, die gerade einen Neuanfang ihrer brüchigen Ehe versuchen; Sohn Adam, der Jüngere, der seine nicht "standesgemäße" Freundin, die Friseurin Maureen, zum ersten Mal der Familie präsentiert. Die Handlung beginnt am Ende der Feier, und für kurze Zeit scheint die Welt in bester Ordnung zu sein.
Premiere: Donnerstag, 18. September 2008
Pressestimmen: "Drei Paare, drei Beziehungsstadien - das von bitterem Ernst durchzogene Lustspiel des britischen Gegenwartsdramatikers Alan Ayckbourn bietet durch das Aufbrechen der Zeitebene einen breit gefächerten Blick auf die Tücken der Liebe in der oberen Mittelklasse. (...) Aus dem Ensemble ragt Doris Plenert mit ihrer süffisanten Darstellung der Matriarchin heraus." "Dass die Situation nie ins tragische Fach rutscht, ist auch der Verdienst der ganzen Armada von Kellnern, die Baris Ar auf die Bühne bringt. Mit winzigen Mitteln verwandelt er sich buchstäblich in immer neue Servierkörper, wie man im Österreichischen die dienstbaren Geister nennt. Ihm zuzusehen, wie er mit wechselnden Stimmen Fantasienamen für Gerichte erfindet, macht großen Spaß und erinnert zugleich in einer Art Hommage an diejenigen, die von Berufs wegen die vielen Tragödien und Liebesgeschichten, die sich in Cafés und Restaurants ereignen, erleben. (...) Ayckbourns Dialoge sind witzig, die Pointen (manchmal etwas schlüpfrig) befinden sich an den richtigen Stellen (...) Von einem spielfreudigen Ensemble werden die Leben von sechs Menschen aufgefächert. (...) Das Publikum freut sich, es erkennt sich wieder und gar nicht mal so leise flüstert es "Ja, genau so ist es!" durch die Reihen." "Alan Ayckbourn, einer der wichtigsten Neuerer des wellmade-play, blendet in seinen "Glücklichen Zeiten" in schnellen Wechseln zeitlich vor und zurück - eine Art Puzzle. Aus den Bruchstücken ergibt sich eine komische, aber auch dramatische Familiensaga: Dates, Seitensprünge, Tod. Solide inszeiniert Kathrin Sievers dieses Stück, in dem die Frauen die Luftschlösser niederreißen." |
Spielplan 2008/09 Nächste Premieren:
Do, 2. Juli 2009 Wiederaufnahmen: Woody Allen Im Programm: Trude Herr Friedrich Schiller Bertolt Brecht Tragödie von Sophokles Dan Goggin ES KOMME WAS DER HIMMEL ÜBER MICH VERHÄNGT Alan Ayckbourn Neil Simon KELLERextra Jeden 1. Sonntag im Monat Jeden letzten Dienstag im Monat „Ich bin etwas schief ins Leben gebaut“ – MASCHA KALÈKO ABEND
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