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Alan Ayckbourn
GLÜCKLICHE ZEITEN

Mit: Baris Ar, Sascha Kekez, Juri Padel, Doris Plenert, Sandra Pohl, Volker Weidlich, Alexandra Sydow

Regie: Kathrin Sievers
Ausstattung: Anja Müller

Glückliche Zeiten haben sie alle einmal erlebt: Gerry Stratton, Inhaber einer Bau- und Transportfirma, und seine Frau Laura, zu deren 54. Geburtstag sich die Familie im Restaurant versammelt hat: Sohn Glyn, der Ältere, mit seiner Frau Stephanie, die gerade einen Neuanfang ihrer brüchigen Ehe versuchen; Sohn Adam, der Jüngere, der seine nicht "standesgemäße" Freundin, die Friseurin Maureen, zum ersten Mal der Familie präsentiert. Die Handlung beginnt am Ende der Feier, und für kurze Zeit scheint die Welt in bester Ordnung zu sein.

Doch der Schein trügt: Als brillanter Beobachter entlarvt Ayckbourn präzise die Familienstrukturen und jene Situationen, die sich so nur in einer Familie abspielen können. Diese zeigt der Autor mit einem besonderen Kunstgriff. Er führt die drei Paare auf drei verschiedene Zeitebenen. Adam und Maureen begleitet das Publikum in die Vergangenheit bis zu dem Tag, an dem sie sich in eben diesem Restaurant kennen gelernt haben. Die Ehe von Glyn und Stephanie wird in einer Reihe von Begegnungen aufgezeigt, die sie in der Zukunft in dem Restaurant erleben werden. Die Eltern, Laura und Gerry, verbleiben in der Gegenwart und trinken zum Ausklang der Feier noch einen Cognac ...

So teilt sich das Geschehen in drei Handlungen, die Zeit springt in drei Ebenen und an drei verschiedenen Tischen in ein und dem selben Restaurant vor und zurück, begleitet durch ein paar merkwürdige Exemplare der Gattung Kellner ....

Ayckbourn, Meister des Entertainments, versteht es, seine Figuren auf dem schmalen Grat zwischen Lachen und Weinen zu führen. Der Kampf der Charaktere ist immer auch ein Feuerwerk der Komik. Molières Motto „Todernste Stücke, bei denen die Leute aus dem Lachen nicht herauskommen", ist auch sein Erfolgsrezept.


Premiere: Donnerstag, 18. September 2008




Pressestimmen:

"Drei Paare, drei Beziehungsstadien - das von bitterem Ernst durchzogene Lustspiel des britischen Gegenwartsdramatikers Alan Ayckbourn bietet durch das Aufbrechen der Zeitebene einen breit gefächerten Blick auf die Tücken der Liebe in der oberen Mittelklasse. (...) Aus dem Ensemble ragt Doris Plenert mit ihrer süffisanten Darstellung der Matriarchin heraus."
Kölner Stadt-Anzeiger

 

"Dass die Situation nie ins tragische Fach rutscht, ist auch der Verdienst der ganzen Armada von Kellnern, die Baris Ar auf die Bühne bringt. Mit winzigen Mitteln verwandelt er sich buchstäblich in immer neue Servierkörper, wie man im Österreichischen die dienstbaren Geister nennt. Ihm zuzusehen, wie er mit wechselnden Stimmen Fantasienamen für Gerichte erfindet, macht großen Spaß und erinnert zugleich in einer Art Hommage an diejenigen, die von Berufs wegen die vielen Tragödien und Liebesgeschichten, die sich in Cafés und Restaurants ereignen, erleben. (...) Ayckbourns Dialoge sind witzig, die Pointen (manchmal etwas schlüpfrig) befinden sich an den richtigen Stellen (...) Von einem spielfreudigen Ensemble werden die Leben von sechs Menschen aufgefächert. (...) Das Publikum freut sich, es erkennt sich wieder und gar nicht mal so leise flüstert es "Ja, genau so ist es!" durch die Reihen."
Kölnische Rundschau

 

"Alan Ayckbourn, einer der wichtigsten Neuerer des wellmade-play, blendet in seinen "Glücklichen Zeiten"  in schnellen Wechseln zeitlich vor und zurück - eine Art Puzzle. Aus den Bruchstücken ergibt sich eine komische, aber auch dramatische Familiensaga: Dates, Seitensprünge, Tod. Solide inszeiniert Kathrin Sievers dieses Stück, in dem die Frauen die Luftschlösser niederreißen."
Stadtrevue

Spielplan 2008/09

Nächste Premieren:


Unser Sommerstück
James Lyons
FÜR MICH SOLL´S ROTE ROSEN REGNEN
Eine musikalische Revue

Do, 2. Juli 2009

Wiederaufnahmen:

Woody Allen
EINE MITTSOMMERNACHTS-SEX-KOMÖDIE

Im Programm:

Trude Herr
DIE MILLIONÄRIN


Friedrich Schiller
MARIA STUART


Bertolt Brecht
MUTTER COURAGE
Co-Produktion mit der SCHULE DES THEATERS


Tragödie von Sophokles
KÖNIG OEDIPUS
Co-Produktion mit den Wuppertaler Bühnen


Dan Goggin
NON(N)SENS


ES KOMME WAS DER HIMMEL ÜBER MICH VERHÄNGT
Nach den Briefen von Heinrich von Kleist
Co-Produktion mit dem Theater Black Box


Alan Ayckbourn
GLÜCKLICHE ZEITEN


Neil Simon
BEIM FILM MÜSSTE MAN SEIN

KELLERextra

Jeden 1. Sonntag im Monat
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Kooperation mit dem Deutschlandfunk


Jeden letzten Dienstag im Monat
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„Ich bin etwas schief ins Leben gebaut“ –
Ein Ringelnatzabend mit Keller im Keller und Schmid macht mit.


MASCHA KALÈKO ABEND
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Lesung mit Musik



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