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Tragödie von Sophokles Mit: Thomas Braus, An Kuohn, Andreas Möckel, Olga Nasfeter, Patrick Schnicke und den Absolventen der SCHULE DES THEATERS: Frederik Kienle, Jonas Müller, Markus Penne, Sandra Pohl, Katharina Runkel ,Markus Wilharm Regie: Hüseyin Michael Cirpici
Pressestimmen: Im Kölner Stadt-Anzeiger stand zu lesen: Grimmiges Inferno der Gefühle, abgrundtief und intensiv (...) (...) Da hier zeitweilig elf Schauspieler gleichzeitig agieren, entsteht auf der kleinen Kellerbühne ein zusätzlicher Eindruck klaustrophobischer Unentrinnbarkeit, der dem Stück angemessen ist. Sechs Eleven der hauseigenen Theaterschule bilden einen mächtigen Chor, An Kuohn überzeugt als Muttergattin Iokaste, und Andreas Möckel glänzt als ihr scharfsinniger Bruder Kreon, Bravourös meistert Thomas Braus die Titelrolle. Von majestätischem Zorn über aggressive Verzweiflung bis zum Zusammenbruch eines erbarmungswürdigen Menschenkinds beherrscht er alle Facetten. Dieses große wie großartige Ensemble verdeutlicht so, was eine originäre Stärke von gelungenem Theater ist: Abgrundtiefe Konflikte, live und authentisch.(...) „König Oedipus“ war ein großer Erfolg, die Zusammenarbeit mit den Wuppertaler Bühnen war erfolgreich. Die Presse war begeistert. Es war, wie in der Kölnischen Rundschau vom 29. November zu lesen war (...)Eine durchweg gelungene Klassikeradaption (...) die vom Publikum mit lang anhaltendem Applaus gefeiert wurde. Die Macht der Weissagung, unverschuldetes Leid und die Unentrinnbarkeit des Schicksals, das nur Opfer hinterlässt, sind es, die Sophokles in seinen Tragödien behandelt. Der Untergang ist vorprogrammiert, wenn man sich gegen den Willen der Götter stellt. Dies zeigt Hüseyin Michael Cirpicis Inszenierung mit beklemmender Klarheit, wobei der Fokus auf den psychologischen Konflikt des Einzelnen und seine schicksalsgebundene Wirkung auf die Umwelt gerichtet ist. Damit hat nicht nur Ödipus sondern auch seine Gattin/Mutter Iokaste zu kämpfen. Das verheerende Orakel erfüllt sich, gerade dadurch, dass alles getan wird, um es zu verhindern. Ödipus tötet seinen Vater, heiratet seine Mutter und beschwört damit die Pest für Theben herauf. Am Ende steht der Tod eines ganzen Geschlechts. Zur Premiere in Wuppertal "König Oedipus ist auf dem Weg ein Kultustück zu werden. Thomas Braus brilliert majestätisch. (...) Fein nuanciert Braus zwischen Erstaunen, Verärgerung und übergroßem Selbstvertrauen. Wenn er den Chor (dargestellt von den jungen Schauspielern der Kölner SCHULE DES THEATERS) herumkommandiert, den Seher mit seinen unbequemen Aussagen beschimpft und Iokaste ausfragt, ist ein moderner Manager gar nicht soweit weg. (...) Die dicken, im Licht fein schimmernden Schloss- oder eher Burgmauern, die Bühnenbildner Jeremias Vondrlik geschaffen hat, bieten dazu viele Assoziationen. Sie strahlen Macht und Unnahbarkeit aus, Glanz und Festlichkeit - und ermöglichen es, Figuren wie schwebend dahinter erscheinen zu lassen. Am Ende gab es viel Applaus für die eindringliche, spannungsgeladene Inszenierung."
"Dieser Oedipus ist lebendig, steht hoch und fällt tief - nah und echt. (...) Das dieser Oedipus so in Atem hält, hat - natürlich - mit dem zu tun, der ihn spielt: Thomas Braus. Keiner sonst käme dafür in Frage. (...) Alle zusammen aber - mit dem blinden Seher und Unheilsverkünder Teiresias, mit Bote, Knecht und Chor - spielen sie in einer hohen Liga. (...) Großes Gänsehauttheater auf kleinstem Raum."
"Regisseur Hüseyin Michael Cirpici hat sich dafür entschieden, das verhör, die Kriminalerzählung zu betonen, in der sich langsam der Nebel lichtet, der zu beginn über die gesamte Bühne wabert. Ein gutes Bild fürs schlechtes Erkennen, wird der Nebel auch zum gefährlichsten Attribut für den Auftritt des Chors: Wenn die Schauspielstudenten langsam aus allen Richtungen auf den zentral stehenden Kölnig zuschreiten, sieht alles kurz nach Zombie-B-Movie aus (...) Die Schauspielstudenten (...) geben den gut verteilten Text zusammen dynamisch und musikalisch wider. Die Schauspieler, vor allem Thomas Braus als drahtiger, donnernder Ödipus sprechen zum Teil hervorragend, betonen sinnlich." |
Spielplan 2008/09 Nächste Premieren:
Do, 2. Juli 2009 Wiederaufnahmen: Woody Allen Im Programm: Trude Herr Friedrich Schiller Bertolt Brecht Tragödie von Sophokles Dan Goggin ES KOMME WAS DER HIMMEL ÜBER MICH VERHÄNGT Alan Ayckbourn Neil Simon KELLERextra Jeden 1. Sonntag im Monat Jeden letzten Dienstag im Monat „Ich bin etwas schief ins Leben gebaut“ – MASCHA KALÈKO ABEND
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