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News Aufruf: Rettet das Theater der Keller in Köln! Auszug: . . . Wir, ehemalige Schauspielschüler und Schauspieler des Theater der Keller sind besorgt über diese Entwicklung. Wir fordern von der Stadt Köln, das Theater der Keller weiterhin ausreichend zu fördern. Mit unserer Unterschrift wollen wir ein Zeichen setzen, um das (schleichende) Sterben der Kölner freien Szene zu verhindern. Wir rufen Sie auf, unsere Aktion mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen. > zum vollständigen Aufruf und zur Unterschriftensammlung
Offener Brief an den Kulturausschuss der Stadt Köln Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, das Geheimnis ist keines mehr: Dem THEATER DER KELLER, immerhin in seiner 55. Spielzeit, dem bedeutenden Traditionstheater in der Kölner Südstadt, soll der Garaus gemacht werden. Auf Empfehlung des Theaterbeirates an den Kulturausschauss soll das THEATER DER KELLER aus der Konzeptionsförderung für die Jahre 2011-2014 gestrichen werden! Was war passiert? Nach dem Weggang von Meinhard Zanger an das Wolfgang-Borchert-Theater in Münster im Jahre 2006 geriet das Kellertheater ein wenig ins Schlingern. Der Publikumszuspruch verringerte sich, was nach einem Wechsel in der Leitung eines Theaters schon mal ein normaler Vorgang ist und nach der Anlaufphase eines neuen Konzeptes dann allerdings wieder aufgefangen werden sollte. Dies geschah allerdings sehr schleppend, so dass sich die finanzielle Situation nicht unbedingt zum Positiven wendete. Zusätzliche Unsicherheit wurde durch verschiedene Pläne von Fusionierung mit dem Bauturm bis zum Umzug in das Theater am Sachsenring geschaffen. Und die Nichtvertragsverlängerung von Hanfried Schüttler tat dazu ihr Übriges: Die Linie, die das THEATER DER KELLER doch immer so sehr auszeichnete, ging verloren. Seit dem Beginn der Spielzeit 2009/2010 allerdings wendet sich das Blatt. Durch eine kluge Spielplanplanung und eine besucherfreundlichere Disponierung des Repertoires fanden die Inszenierungen am THEATER DER KELLER wieder vermehrt Zuspruch. Und einen Lohn gab es für diese mühsame Arbeit auch. Gleich 3 Inszenierungen des THEATER DER KELLER waren zum Theaterpreis 2009 nominiert, nämlich MARIA STUART, DIE BANALITÄT DER LIEBE und KÖNIG ÖDIPUS, dies eine Koproduktion mit den Wuppertaler Bühnen. Und eine Schülerin der angeschlossenen Schauspielschule gewann den PUCK 2009, den Preis für die beste Nachwuchsdarstellerin. Dies gab dem Keller einen entscheidenden Schubs nach vorn. Seitdem sind die Besucherzahlen wieder nach oben geschnellt. Die Besucherauslastung näherte sich unaufhörlich der 70 %-Marke, und gipfelt in einer Auslastung im Februar 2010 bei fast 75 %. Dazu wird in der zweiten Märzhälfte der 10.000te Besucher der Spielzeit erwartet. Ebenso ist die immer wieder mal beschworene Insolvenz des Kellers kein Thema mehr. All diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Das THEATER DER KELLER ist wieder da! Nun wurde mit PiaMaria Gehle (33) eine neue Direktorin gefunden, die den Interimsdirektor Herbert Wandschneider ab Herbst 2010 ablösen wird. Frau Gehle hat ein neues Konzept für das Theater erarbeitet, welches nach Erweiterung und Veränderung strebt und/aber auch auf gewachsene Strukturen zurückgreift. Das Wagnis, eine so junge Direktorin zu berufen, mag nicht unbedingt klein sein, bietet aber eine große Chance: Den KELLER durch junge Energie wieder auf Kurs zu bringen. Und hier kann das THEATER DER KELLER nur gewinnen. Es läuft also für den Keller zur Zeit eigentlich alles bestens und für die Zukunft ist noch mehr zu erwarten. Wäre da nicht die an die Öffentlichkeit geratene Nichtempfehlung des Theaterbeirates für das THEATER DER KELLER. Warum soll gerade jetzt das aus einer Krise auferstandene Theater ab 2011 nicht mehr gefördert werden? Ist man sich des Schadens bewusst, den die drohende Schließung des Theaters bedeutet? Den Verlust von fast 100 Arbeits- und Ausbildungsplätzen! Den Verlust von Kultur und sozialem Engagement, insbesondere für die Südstadt Kölns! Der Theaterszene Kölns würde eine Spitze gekappt. Und durch Wegfall von Konkurrenz wurde noch nie eine Qualitätssteigerung erreicht. Dessen sollte sich der Kulturausschuss bei seiner Entscheidung am 9. März deutlich bewusst sein. Und dann ist da ja auch noch die SCHULE DES THEATERS, die an das Theater angeschlossene Schauspielschule mit einem national einmaligen Konzept, nämlich die enge Zusammenarbeit von Schule und Theater. Bei der drohenden Schließung des Theaters würde die Schule sehr stark in Mitleidenschaft gezogen und die Hoffnungen sowie Bemühungen der auszubildenden Schauspielschüler beträchtlich geschmälert. Aber es regt sich Widerstand. Ehemalige SchülerInnen der Schauspielschule, nun in den verschiedenen Engagements an Theatern in Deutschland, rufen im Internet zur Rettung des THEATER DER KELLER auf. Eine Unterschriftenliste zu diesem Aufruf findet sich auf der Homepage des Theaters. Und auch die Besucher im Haus in der Kleingedankstr. 6 haben die Möglichkeit, mit ihrer Unterschrift auf einer Unterschriftenliste Solidarität mit dem Keller zu bekunden. Und die Anzahl der Unterschriften steigt beträchtlich; der Zuspruch für unser Theater, und auch die Abstimmung mit den Füßen, zeigt deutlich den Willen: DAS THEATER DER KELLER DARF NICHT STERBEN!!! Herbert Wandschneider, THEATER DER KELLER, Köln, 26.02.2010
Innovation und Nachwuchsförderung Das THEATER DER KELLER freut sich Ihnen PiaMaria Gehle als designierte Leiterin vorstellen zu können. Mit der Ernennung der Regisseurin, Festspielleiterin und Dozentin PiaMaria Gehle zur Intendantin entschied sich der Trägerverein des traditionsreichen THEATER DER KELLER in der Kleingedankstraße einen Ort für Nachwuchskünstler zu schaffen. Frau Gehle wird mit einem Ensemble aus „festen freien“ Schauspielern sowie Regisseuren arbeiten, das sich aus jungen Theaterschaffenden und „alten Hasen“ zugleich zusammensetzt. Den künstlerischen Schwerpunkt bildet dabei die Förderung des Nachwuchs sowohl aus dem Raum Köln als auch deutschlandweit. Neben altbekannten Gesichtern werden die Kölner Zuschauer vor allem die „Stars von morgen“ entdecken können. Ihre Pläne für das THEATER DER KELLER schildert Frau Gehle in einem Interview mit der Kölner Theaterzeitschrift aKT Das THEATER DER KELLER freut sich auf die Zusammenarbeit mit Frau Gehle.
PiaMaria Gehle [Regisseurin | Festspielleiterin | Dozentin]
Vita 1977 in Köln geboren und aufgewachsen. Während des Abiturs bestritt sie bereits erste Hospitanzen und Assistenzen bei zahlreichen Theaterproduktionen, die sie mit 20 Jahren an das Theater der Keller führten. Unter der Intendanz von Meinhard Zanger absolvierte sie zwischen 1998 – 2002 die Regieausbildung an der Schule des Theaters. Während dieser Zeit wurden zwei ihrer Inszenierungen „Schädelstätte oder die Bekehrung der heiligen Maria“ und die Reihe „Gombrichs Geschichten“, zu der sie einen Teil beisteuerte, zum Kölner Theaterpreis bzw. Jugendtheaterpreis nominiert. Im Anschluss zog es sie nach Hamburg, um dort an der Universität Hamburg (heute: Theaterakademie Hamburg) ihr Diplom in Schauspieltheaterregie zu machen. Mit dem Stück "Das kalte Kind" von Marius von Mayenburg legte sie 2006 auf Kampnagel Hamburg eine äußerst erfolgreiche Diplominszenierung ab. Gemeinsam mit Künstlern und Theaterschaffenden aus Hamburg gründetet sie den Verein Kaltstart e.V. und stellte ein innovatives Forum für Nachwuchskünstler auf die Beine. In der Spielzeit 2007/08 war das Festival Kaltstart unter ihrer Leitung das größte Nachwuchstheaterfestival im deutschsprachigen Raum. Seit 1998 inszeniert sie an vielen deutschen Bühnen als freie Regisseurin, u.a. am Schauspiel Dortmund, Schauspiel Kiel, Kampnagel Hamburg, Mainfranken Theater Würzburg, Wolfgang Borchert Theater Münster und Theater der Keller Köln. Zugleich ist sie vielerorts als Dozentin für Schauspiel tätig, wie bspw. am Hamburger Schauspielstudio Frese und der Alanus Hochschule Alfter. Auch mit dem Medium Fernsehen ist sie vertraut. Seit 2008 führt sie Regie u.a. für White Box und die, 2010 zum Adolf-Grimme-Preis nominierte, Sendung Konspirative Küchen Konzerte (www.konspirativekuechenkonzerte.de) für den Hamburger Sender TIDE. Zur Spielzeit 2010/11 Intendantin des THEATER DER KELLER, Köln.
Kölner Tanz- und Theaterpreis 2009 Am Montag, den 7.12. war es wieder soweit. Die Kölner Tanz- und Theaterpreise wurden verliehen Wir waren mit drei Stücken für den Theaterpreis nominiert (MARIA STUART , KÖNIG OEDIPUS und DIE BANALITÄT DER LIEBE) sowie für den PUCK, den Nachwuchspreis für Kölner Schauspieler. Und wir freuen uns sehr Nagmeh Alaei gratulieren zu können. Sie hat den PUCK gewonnen! Als Absolventin der SCHULE DES THEATERS hat sie sich gegen starke Konkurrenz durchsetzen können.
In der Laudatio lobte Dr. Romana Beyenburg, Jurymitglied des PUCK, Nagmeh Alaei: "Ihre Verkörperung der Rolle der jungen Hannah Ahrendt verband glaubwürdig unbekümmerte Jugendlichkeit und Frische mit intellektueller Ernsthaftigkeit und Reife. Es gelang ihr mit ihrem facettenreichen Spiel mühelos die Faszination spürbar zu machen, die Ahrendt auf ihren Lehrer Heidegger ausgeübt haben muss. Ihre intensive Bühnenpräsenz zog auch dann die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf sich, wenn sie keinen Text hatte. Dabei war sie stets vollkommen in ihrer Rolle und behauptete sich souverän in einem äußerst starken Ensemble. (...) Wir sahen uns Nagmeh Alaei noch als Putzfrau Tilla in LUST an. (...) Andere Inszenierung, vollkommen andere Rolle, aber die gleiche intensive Bühnenpräsenz und hohe Professionalität, die gleiche sympathische Integration ins Ensemble, die deutliche Sprechweise, die hier noch von einer guten Singstimme ergänzt wurde, vor allem aber wieder diese ansteckende Lust am Spiel, die in LUST auch im gekonnten Spiel mit dem Zuschauer über den Bühnenrand hinweg deutlich wurde." THEATER DER KELLER dreimal nominiert für den Kölner Tanz- und Theaterpreis wir sind stolz! Aus 31 Inszenierungen, die die Jury für den Kölner Tanz- und Theaterpreis gesichtet hat, wurden drei Stücke des THEATER DER KELLER von insgesamt acht Nominierungen ausgewählt. Das ist so noch nie dagewesen und freut uns sehr! Gerade in finanziell schwierigen zeiten hat das THEATER DER KELLER bewiesen, dass gutes Theater auch unter widrigen Umständen möglich ist. Bereits in der ersten Runde wurde
MARIA STUART von Friedrich Schiller in der Inszenierung von Herbert Wandschneider (Austattung: Sven Hansen) nominiert. Zu sehen sind: Andreas Furcht, Annette Müller als Maria Stuart, Doris Plenert als Elisabeth, Jonas Müller, Peter Schwab, Herbert Wandschneider, Sascha Wipprecht "Dank der Regie von Herbert Wandschneider wird das Stück zu einem exzellent gespieltem Historiendrama" (koeln.de),
Ebenfalls nominert wurde KÖNIG OEDIPUS von Sophokles in einer Inszenierung von Hüseyin Michael Cirpici, eine Co-Produktion mit den Wuppertaler Bühnen (Ausstattung: Jeremias Vondrlik), mit dem Ensemble der Wuppertaler Bühnen: Thomas Braus ,An Kuohn, Andreas Möckel, Olga Nasfeter, Patrick Schnicke und den Schülern der SCHULE DES THEATERS: Frederik Kienle, Jonas Müller, Markus Penne, Sandra Pohl, Katharina Runkel und Markus Wilharm. "König Oedipus ist auf dem Weg ein Kultustück zu werden. Thomas Braus brilliert majestätisch" (Westdeutsche Zeitung)
Neu hinzugekommen ist die Nominierung von DIE BANALITÄT DER LIEBE von Savyon Liebrecht in einer Inszenierung von Heinz Simon Keller (Ausstattung: Petra Marias Wirth). In der Liebesgeschichte von Hannah Arendt und Martin Hiedegger auf der Bühne zu sehen sind Renate Fuhrmann, Nagmeh Alaei, Gerhard Roiß und Markus Penne. "Inszenierung des Monats. (...) Es ist fast unheimlich, wie sehr Fuhrmanns Ausstrahlung der erhabenen Strenge Ahrendts ähnelt (...) Liebe macht auch Philosophen blind und das wahre Leben ist komplexer jede Theorie. Das hatten wir uns schon gedacht. Aber dieser Abend im Theater der Keller erinnert uns noch einmal traurig schön daran." (akt6) Zusätzlich ist (wie gestern bereits veröffentlicht) Nagmeh Alaei, Schülerin der SCHULE DES THEATERS für ihre Leistung in DIE BANALITÄT DER LIEBE als junge Hannah Arendt und in LUST als putzende Tilla nominiert worden.
Das Theater der Keller trauern um Kristina Heubeck, die am 9. November 2009 nach langer, tapfer ertragener Krankheit gestorben ist.
Kristina Heubeck liebte das Theater und engagierte sich mehr als zehn Jahre als stellvertretende Vorsitzende intensiv im „Trägerverein des Theaters und der Schule“ und im „Förderkreis des Theaters“. Durch ihre zupackende Hilfe wurden beachtliche Summen für Anschaffungen und aufwendige Produktionen gesammelt. Kristina Heubeck war direkt und pragmatisch, brachte alles, auch wenn es um Defizite und Missstände ging, auf den Punkt; eine Eigenschaft, die das Arbeiten mit ihr so fruchtbar machte. Dadurch und durch ihren unermüdlichen Einsatz für das Theater war sie eine wichtige Stütze auch in schwierigen Zeiten. Sie wird nicht zu ersetzen sein. Wir werden sie sehr vermissen.
25.11.2009 Nagmeh Alaei - Absolventin der SCHULE DES THEATERS für den „puck 2009“ nominiert! Nachdem wir mit zwei Nominierungen für den Theaterpreis (MARIA STUART und KÖNIG OEDIPUS) schon im Rennen sind, dürfen wir mit einigem Stolz verkünden: für den „puck 2009“, dem Nachwuchspreis für junge Schauspielerinnen oder Schauspieler, ausgewählt durch die Theatergemeinde Köln, ist Nagmeh Alaei, Schülerin der SCHULE DES THEATERS nominiert. Nun kann sie sich Hoffnungen machen, am 7. Dezember ausgewählt zu werden. Die SCHULE DES THEATERS im THEATER DER KELLER ist neben der staatlichen Essener Folkwangschule die bedeutendste Ausbildungsstätte für Schauspieler in Nordrhein-Westfalen. Nicht nur wegen ihrer prominenten Absolventen, sondern wegen ihres Konzeptes: der Verknüpfung von Theater und Schule. Die Anbindung der Schauspielschule an das Kölner (Privat-) THEATER DER KELLER wirkt sich maßgeblich auf den Lehrplan aus. Oberstes Prinzip ist das "Learning By Doing" und beschreibt konzeptionell im Innenverhältnis den Werkstatt-Charakter der Schauspielschule. Die SCHULE DES THEATERS hat Theater- und Filmschauspieler wie Susanne von Medvey und Gudrun Landgrebe, Eberhard Feik und Elmar Nettekoven, Helmut Griem und Michael Degen, Heiner Lauterbach und Til Schweiger, Mirco Reseg und Annette Frier hervorgebracht, Kabarettistinnen wie Hella von Sinnen. Manche haben sich Rundfunk oder Fernsehen verschrieben wie Dirk Schortemeier, Sylvia Göldel und Max Schautzer. Wiederum andere wurden Autoren und Verlagsleiter, Regisseure und Theaterleiter wie Gerd Heinz und Thomas Bockelmann (Staatstheater Kassel), Jürgen Flimm (Intendant der Salzburger Festspiele) und Manfred Berben (Stadttheater Pforzheim). Von der Begabung der Nominierten können Sie sich im THEATER DER KELLER in zwei Inszenierungen überzeugen:
In DIE BANALITÄT DER LIEBE von Savyon Liebrecht sehen Sie Nagmeh Alaei als junge Hannah Arendt. Die Kölnische Rundschau schreibt: „Ihr 18-jähriges Pendant ist bei Nagmeh Alaei eine moderne junge Frau in Männerhosen, begeisterungsfähig, sinnlich und geistig brillant.“. Inszenierung: Heinz Simon Keller | Ausstattung: Petra Maria Wirth | Mit: Nagmeh Alaei, Renate Fuhrmann, Markus Penne, Gerhard Roiß Vorstellungen: 28.11, 20 Uhr (ausverkauft)- 29.11. 18 Uhr | 11.-13.12., 20 Uhr
In LUST von Franz Wittenbrink, zeigt Nagmeh Alaei ihre komische Seite und brilliert mit einem wahren Bluestalent. Inszenierung: Herbert Wandschneider | Ausstattung: Sven Hansen | Mit: Nagmeh Alaei, Lisa Bihl, Franca-Lena Casabonne, Isabell Dachsteiner, Soeren Messing, Markus Penne, Katharina Runkel, Anne Schröder und Angela Weinzierl Vorstellungen: 25.-27.11., 20 Uhr | 1.-2.12., 20 Uhr | 8.-10.12., 20 Uhr | 18.-20.12., 20 Uhr | 22. + 23. + 26.12., 20 Uhr | 27.12., 18 Uhr | 29. + 30.12, 20 Uhr sowie an Silvester um 16.30 und 22 Uhr!
5.11.2009 AUSSTELLUNG IM THEATER DER KELLER Ab Donnerstag, den 5. November 2009 wird es in den beiden Foyers des THEATER DER KELLER eine Ausstellung der Kölner Künstlerin Heike Simmer geben. Zu sehen gibt es Zeichnungen und Gemälde. Heike Simmer, geb. 1982 in Bad Ems, Kunst- und Textilstudium an der Universität zu Köln, Schwerpunkt Malerei und Zeichnung. Neben universitären Ausstellungen, u.a. Kunstprojekt in Kooperation mit der KVB zum Darwinjahr 2009; Sammelausstellung im Bogen2 Köln; Illustrationen und Plakatmalereien für Opern-Produktionen in Bonn und München; Ausstattungsassistenzen am Stadttheater Koblenz, Kostümbild für Produktionen des Kölner Tanztheaters Angels, Regieassistenzen für Oper und Kinderoper am Theater Bonn u.a. mit Christoph Schlingensief. 16.09.2009 Sondervorstellungen FÜR MICH SOLL'S ROTE ROSEN REGNEN
Aufgrund der großen Nachfrage (die Vorstellungen am Sonntag 20.9. und 27.9. um 15 Uhr sind komplett ausverkauft) haben es unsere Schauspielerinnen Verena Plannger und Ileana Tautu möglich gemacht, dass wir für Sie zwei Zusatzvorstellungen anbieten können. Am kommenden Dienstag, 22. September und Dienstag, 29. September, jeweils um 20 Uhr spielen wir für Sie die Hildegard Knef Revue FÜR MICH SOLL'S ROTE ROSEN REGNEN. Noch sind Karten vorhanden: 0221-31 80 59 (AB) | E-Mail | tickets@theater-der-keller.de | Online-Kartenkauf | www.offticket.de [hauseigener VVK-Preis zzgl. 10% Gebühr] Vorverkaufskasse an der Abendkasse im Foyer | Do - Sa 18-22 Uhr | So. 16-20 Uhr.
Eröffnungspremiere ein voller Erfolg
Unsere Premiere DIE BANALITÄT DER LIEBE war letzten Donnerstag ein voller Publikumserfolg. Langanhaltender Applaus und Jubel zeugten am Abend davon. Das hochgelobte Stück von Savyon Liebrecht setzt sich mit der Liebesbeziehung zwischen der Jüdin Hannah Arendt und Martin Heidegger, einem glühenden Verehrer der Nationalsozialisten auseinander. In den Hauptrollen zu sehen sind Renate Fuhrmann und Gerhard Roiß, außerdem Nagmeh Alaei als junge Hannah und Markus Penne als Rasphael Mendelssohn. Regie führt Heinz Simon Keller. "Regisseur Heinz Simon Keller nutzt den quasi filmischen Ansatz der Vorlage für eine raffiniert montierte Inszenierung. (...) Das Ensemble - Nagmeh Alaei als junge Hannah, Markus Penne als Rafael/Interviewer, Gerhard Roiß als Heidegger und besonders die großartige Renate Fuhrmann als die Arendt der Gegenwartshandlung - meistert das anspruchsvolle Spiel und wird mit intensivem, lang anhaltendem Premierenapplaus belohnt." Kölner Stadt-Anzeiger
MARIA STUART UND KÖNIG OEDIPUS für den Tanz- und Theaterpreis Köln nominiert! Zum ersten Mal in diesem Jahr tagte die Jury der Kölner Tanz- und Theaterpreise, um die besten Produktionen des ersten Halbjahres zu bestimmen, die in ihrer jeweiligen Kategorie ins Rennen um die diesjährigen Kölner Tanz- und Theaterpreise gehen.
Nur vier von 36 Produktionen aus dem ersten Halbjahr wurden nominiert für den Kölner Theaterpreis 2009. Die Jury Jessica Düster, Susanne Finken und Hans-Christoph Zimmermann ermittelte als beste Inszenierungen. Darunter zwei Produktionen des THEATER DER KELLER! Die Kooperation mit den Wuppertaler Bühnen macht es möglich, die große Tragödie von Sophokles KÖNIG OEDIPUS auf unsere kleine Bühne zu bringen. Die Premiere wurde von der Presse gefeiert. "König Oedipus ist auf dem Weg ein Kultustück zu werden. Thomas Braus brilliert majestätisch" schreibt die Westdeutsche Zeitung. Und die WR urteilt: "Dieser Oedipus ist lebendig, steht hoch und fällt tief - nah und echt." .
Die zweite Nominierung geht an MARIA STUART von Friedrich Schiller unter der Regie von Herbert Wandschneider. Das Historiendrama um die beiden starken Königinnen Maria und Elisabeth ist unter anderem "fabelhaft gespielt von Doris Plenert" (koeln.de). "So wollte es Schiller; so schlagend zeigt sich die Inszenierung, wie sich mit Transzendenz der Tod bezwingen lässt. Ein kleiner Triumph für den Keller: kluges, sinnliches Theater.“ Kölnische Rundschau. Es spielen Andreas Engelmann, Andreas Furcht, Annette Müller als Maria Stuart, Jonas Müller, Doris Plenert als Elisabeth, Peter Schwab und Alexander Wipprecht. Für die Ausstattung zeichnet sich Sven Hansen verantwortlich. Wir freuen uns sehr und sind auch ein bißchen stolz!
Die Nonnen erorbern die Welt!
03.06.2009 Sommertheater am Schloss – zum ersten Mal spielt das THEATER DER KELLER Open Air!!
NON(N)SENS – Das Erfolgsmusical des Broadways in Bedburg In den Sommerferien bietet die Stadt Bedburg allen „Daheimgebliebenen“ ein hochkarätiges Kulturprogramm. Am Freitag, 31. Juli, Sonntag, 02. August, Freitag, 14. August und Sonntag 16. August findet im traumhaften Ambiente des Schlossparks das „1. Sommertheater am Bedburger Schloss“ statt.
Eingebettet in die wunderschöne Kulisse des Bedburger Wasserschlosses findet – in diesem Jahr erstmalig – dieses hochkarätige Open-Air-Theaterevent statt. Eine verkehrsgünstige Anbindung (A 61 – Abfahrt Bedburg), ausreichend Parkplätze in direkter Nähe zum Schlosspark, garantieren eine unkomplizierte Anreise - ein ansprechendes Catering und die Möglichkeit bei schlechtem Wetter in den Rittersaal des Bedburger Schlosses auszuweichen, versprechen einen unbeschwerten Kulturgenuss. Veranstaltungstermine sind: Freitag, 31. Juli 2009, 20:00 Uhr – Premiere Der Eintritt beträgt 17,60 €; für Schüler und Studenten ermäßigt: 15,40 €. VVK-Stellen: Internet: www.offticket.de
In Neil Simons Stück über die Katastrophen und Glücksmomente einer "unangekündigten Vaterschaft" kämpft ein unterbeschäftigter Drehbuchautor damit, "plötzlich Papa" geworden zu sein. BEIM FILM MÜSSTE MAN SEIN ist ein "Angriff" auf Ihre Lachmuskeln.
"Brilliante Schauspieler spielen gekonnt sämtliche Facetten des Gefühlschaos aus" schreibt die Kölner Illustrierte; "Gerade die stillen, sentimentalen Momente erhalten so jenes Gewicht, mit dem dann auch die komischen Passagen des Boulevard ihre glaubwürdige Note gewinnen" urteilt die Kölnische Rundschau; "Unter der Leitung von Hanfried Schüttler erscheinen die Charaktere stets menschlich und zeigen auf, dass die glaubwürdigsten Komödien das Leben selbst spielt" findet der Kölner Wochenspiegel und der Kölner Stadt-Anzeiger schreibt: "Die wechselnden Stimmungslagen im Annäherungsprozess zwischen Vater und Tochter greifen ineinander, gelingen auch die melancholischen Momente".
01.03.2009 JUBILIERENDE NONNEN
Am Samstag, den 28. Februar 2009 feierten die Nonnen in dem Erfolgsmusical „NON(N)SENS“ von Dan Goggin ihr erstes Jubiläum. Zur 30. Vorstellung der Inszenierung von Herbert Wandschneider konnte im THEATER DER KELLER in Köln der 2.500! Zuschauer in unserem Kassenschlager begrüßt werden. Mit einem Blumenstrauß und einem Theatergutschein wurde Frau Wilhelm von der Salz-Freizeit, einer kulturellen Vereinigung aus Köln und Bonn, geehrt (siehe Foto ©Markus Wilharm). Insgesamt besuchten nun schon rekordverdächtige 2.588 Zuschauer das Stück „NON(N)SENS“. Und die Erfolgsgeschichte geht weiter...
03.02.2009 Nach dem großen Erfolg von „Mutter Courage und ihre Kinder“ bereiten wir uns nun auf die nächste Premiere vor. Eigentlich sollte TOTLACHEN, von Heinrich Pachl, bereits am 5. Februar gezeigt werden; doch aufgrund eines akuten Stimmbanddefekts von Heinz- Werner Krähkamp wurde die Premiere der Uraufführung auf den 03. März verschoben. Am 05. und am 06. März zeigen wir dann den Ringelnatzabend mit Simon Keller Pressestimmen „…Freude an Ringelnatz…Schmid greift nicht nur in die Tasten, sondern auch immer wieder in den Vortrag ein, steigert das ohnehin atemberauschende Tempo…die beiden kongenialen Kontrahenten tragen einen Wett – und Wortkampf aus, bei dem es nur einen Sieger gibt: das Publikum“ „…Keller und Schmid hauchten den derb-eleganten Versen des Dichters neues Leben ein, servierten dem Publikum eine Show zwischen Sentiments, Eleganz und Derbheit. …Ringelnatz mit seinem trivialgenialem Humor lässt Beide hochleben. Eine Clownerie mit Stil… …ein Ringelnatz-Abend mit Verve im Casa Nova/Essen…die Zuschauer wollten immer mehr hören… Am 26. März findet wie geplant die Premiere von Friedrich Schillers
19.01.2009 Unsere Premiere von „Mutter Courage und ihre Kinder“ war ein großer Erfolg. Der Stadtanzeiger schrieb: (...) So verzichtet Regisseur Hanfried Schüttler klugerweise darauf, das Antikriegsdrama zusätzlich auf Aktualität zu bürsten; nur Courages vollgestopfter Einkaufswagen weckt Assoziationen an heutige Entwurzelte, auf einem TV-Monitor flimmert dazu eine Collage aus Kampfhandlungen. (...) (...) schnörkellose Inszenierung (...) (...) In den zwölf Szenen zeigt die Abschlussklasse der SCHULE DES THEATERS überzeugende Leistungen. Während sechs der Absolventen ihr Können im Wechsel der Charaktere beweisen, berührt Ela Paul als stumme Tochter. Herausragend Jana Reiß in der Hauptrolle: als barsche Selfmade- Frau fesselt sie mit einer starken Bühnenpräsenz.
Die Uraufführung von „Totlachen“ von Heinrich Pachl mit Heinz Werner Krähkamp findet nicht wie geplant am 05.02.2009 sondern am 03.03.09 statt, da Herr Krähkamp an einem akuten Stimmbanddefekt erkrankt ist. Aufgrund der starken Nachfrage haben wir für den 05., 06., und 08.02.2009 „Mutter Courage und ihre Kinder“ von Bertolt Brecht in der Inszenierung von Hanfried Schüttler auf den Spielplan gesetzt.
11.01.2009 Gemeinsam mit dem THEATER IM BAUTURM haben wir am 11.01. mit der Aufführungs- und Diskussionsreihe „Kriegserklärungen“ einen veritablen Start hingelegt, der viele Interessierte ins Alte Pfandhaus am Kartäuserwall lockte. Mit der Premiere von
15.12.08 Die Kritiken für „König Ödipus“, den wir gemeinsam mit den Wuppertaler Bühnen zur Aufführung brachten, waren durch die Bank ausgezeichnet. Jessica Düster urteilte im Kölner Stadtanzeiger: Grimmiges Inferno der Gefühle, abgrundtief und intensiv (...) Dieses große wie großartige Ensemble verdeutlicht so, was eine originäre Stärke von gelungenem Theater ist: Abgrundtiefe Konflikte, live und authentisch.(...) Allerdings werden wir das Jahr alles andere als in einem grimmigen Inferno ausklingen lassen, auch wenn wir unser Publikum in seltsame Abgründe blicken lassen. Mit einer Doppelvorstellung von Non(n)sense sorgen wir dafür, dass dies auch lachend geht. Das Erfolgsmusical von Dan Goggin ist der „Renner“ schlechthin am THEATER DER KELLER, der mit schwarzem Humor Klischees verarbeitet, indem er damit bricht: Nichts muss so sein, wie es scheint, und in mancher Nonne steckt das Talent zum Showstar, auch wenn der Anlass ein noch so trauriger ist. Danach wird gefeiert! Mit Feuerwerk, einer phantastischen Fischsuppe und einem Buffet, das genau den richtigen Anstoß gibt in ein abgrundtief glückliches Jahr 2009. Ernst wird es dann erst wieder, wenn wir gemeinsam mit dem Theater im Bauturm am 11.01. mit der Aufführungs- und Diskussionsreihe „Kriegserklärungen“ starten, die einmal mehr Aberwitz und Sinnlosigkeit eines jeden Krieges problematisiert und bei unserer ersten Premiere am 15. Januar von „Mutter Courage und ihre Kinder“. Es ist eines der eindringlichsten Stücke Bert Brechts, das er 1941 im skandinavischen Exil schrieb, und von dem er selbst sagte: Das Stück kam zu spät und kam nicht zu spät. Wenn die Warnung vor dem Krieg durch den Krieg überholt wird, kann sie stehen bleiben für den nächsten Krieg. Lernen wir daraus - lassen wir es erst gar nicht so weit kommen!
1.12.08 König Oedipus „König Oedipus“ war ein großer Erfolg, die Zusammenarbeit mit den Wuppertaler Bühnen war erfolgreich. Die Presse war begeistert. Es war, wie in der Kölnischen Rundschau vom 29. November zu lesen war (...)Eine durchweg gelungene Klassikeradaption (...) die vom Publikum mit lang anhaltendem Applaus gefeiert wurde. Die Macht der Weissagung, unverschuldetes Leid und die Unentrinnbarkeit des Schicksals, das nur Opfer hinterlässt, sind es, die Sophokles in seinen Tragödien behandelt. Der Untergang ist vorprogrammiert, wenn man sich gegen den Willen der Götter stellt. Dies zeigt Hüseyin Michael Cirpicis Inszenierung mit beklemmender Klarheit, wobei der Fokus auf den psychologischen Konflikt des Einzelnen und seine schicksalsgebundene Wirkung auf die Umwelt gerichtet ist. Damit hat nicht nur Ödipus sondern auch seine Gattin/Mutter Iokaste zu kämpfen. Das verheerende Orakel erfüllt sich, gerade dadurch, dass alles getan wird, um es zu verhindern. Ödipus tötet seinen Vater, heiratet seine Mutter und beschwört damit die Pest für Theben herauf. Am Ende steht der Tod eines ganzen Geschlechts. 1.12.08 Nachruf
Wir trauern um Elenor Holder, die mit 57 Jahren nach langer Krankheit von uns gegangen ist. Sie fehlt uns nicht nur als Schauspielerin und Regisseurin sondern auch als überaus geschätzte Kollegin am Theater. Nach ihrem Debut 1975 an den Städtischen Bühnen Dortmund, war sie bis 1999 an namhaften Theatern wie dem Nationaltheater Mannheim oder dem Staatstheater Darmstadt im Festengagement. Daneben war sie Mitbegründerin der Kulturwerkstatt Kaserne, Basel und mit ihrer Eigenarbeit „tabula rasa“, einer Produktion des Freiburger Theaters durch Deutschland, die Schweiz und die USA unterwegs. Auch als Rundfunksprecherin beim Deutschlandfunk, WDR und SWR machte sie sich einen Namen. Seit 1996 unterrichtete sie an der SCHULE DES THEATERS und war für ihre Schüler eine der beliebtesten Rollendozentinnen, deren Tod eine schwer zu schließende Lücke reißt.
19.11.08 In Kooperation mit dem THEATER DER KELLER:
Zu "Meine Hände" schreibt Regina Gramse (Kunsthistorikerin) ... "Der Film verknüpft in lyrischer Knappheit und Dichte den Kreislauf individuellen Lebens mit dem Schicksal der Erde. Das wird besonders deutlich mit dem Satz: Ich möchte von Dir Erde, dass Du meinen Händen lieb bist. Die Autorin schreibt ihn in persischer Schrift, mit dunkler auf helle Erde, womit die Erzählung des Films eine Akzentverschiebung von der allgemeinen Mensch-Natur-Beziehung zum Thema der Migration erfährt." Eintritt: 8 EUR / erm. 6 EUR 19.11.08 *** Programmänderung*** Am 10.12. haben wir unser Programm geändert. Statt ARBEIT ARBEIT ARBEIT! heißt es: "FASCINATING GERSHWIN" mit dem Duo Feuertraum
Mit seinem neuen Programm "Fascinating Gershwin" präsentiert das Duo Feuertraum ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Porträt des wohl beliebtesten amerikanischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Nicht nur viele seiner bekanntesten Lieder sind dabei - "The Man I Love", "They All Laughed At Christopher Columbus" oder "Embraceable You" - sondern auch Auszüge aus Klavier- und Filmmusik - z.B. "Ein Amerikaner in Paris". Mit einem speziell vom Duo selbst arrangierten Medley ist auch Gershwins großes Bühnenwerk "Porgy and Bess" vertreten. George Gershwin - mit 38 Jahren viel zu früh gestorben - hinterlässt dennoch ein wunderbares Vermächtnis an hinreißenden Melodien und spritziger doch zugleich tiefsinniger Musik. Erleben Sie diese wirklich "fascinating" Vielseitigkeit mit dem Duo Feuertraum. Eintritt: 8 EUR Silvesterspezial:
2 x Silvesterspezial um 17 und um 21.30 Uhr im THEATER DER KELLER!
NEU: Ab Oktober beginnt das HÖRTHEATER bereits um 18 Uhr. Der Eintritt zum HÖRTHEATER, das jeden ersten Sonntag im Monat stattfindet, ist wie immer frei!
"La Tour Lambert" in der Auvergne. Unser Koch präsentiert ein traditionelles Rezept: Ein gefüllter Lammschulterrollbraten ohne Knochen mit einer Farce double, einer doppelten Füllung. Mit größter Akribie beschreibt er detailgenau, wie das Rezept umzusetzen ist. Ohne Rücksicht auf Dauer. Dem detailversessenen Koch ist es pedantisch ernst mit seiner Kunst. Er schnibbelt und putzt. Es brutzelt und zischt in der Studioküche. Immer wieder entführt uns der Koch in die Auvergne, wo er vor Ort die sehr eigenen Traditionen Zentralfrankreichs erläutert. Aber je länger das Rezept dauert, desto mehr wächst beim Betrachter die Skepsis. Harry Mathews, der Meister der Irreführung, hat uns längst in seine literarische Welt der Postmoderne verstrickt, in der Sprache und Wirklichkeit kritisch auf ihre Wahrhaftigkeit geprüft werden. Gesprochen wird das Hörspiel von Ulrich Matthes, der vor kurzem zum Schauspieler des Jahres 2008 gekürt wurde. 6.6.2008
Ein Abend über Filmkomödien über Hitler und Holocaust mit Ausschnitten aus DER GROSSE DIKTATOR, SEIN ODER NICHT SEIN, JAKOB DER LÜGNER, DAS LEBEN IST SCHÖN und KOLBERG sowie STAUFFENBERG. Es knüpft an die gemeisame Produktion mit dem Theater im Bauturm an, unser Theaterstück SEIN ODER NICHTSEIN, das noch bis zum 14. Juni im Millowitsch Theater aufgeführt wird und die dazugehörige Reihe im Filmhaus "Um 5.45 wird zurückgelacht".
29.3.2008 Esther Fellner – "Via del Campo" Am Montag, den 31. März um 20 Uhr, haben Sie die rare Möglichkeit, Esther Fellner live im THEATER DER KELLER in Köln, im Rahmen der KELLERmusik, in Kooperation mit MEYER RECORDS zu erleben. 13.2.2008 14.2.2008 Schuberts Winterreise für ein junges Publikum – mit Videoinstallationen Mit Martin Lindsay (Gesang), Joachim Jezewski (Klavier), Premiere: Montag, 18.2., 20 Uhr Eintritt: 16 EUR / erm. 11 EUR
Der Liedzyklus 'Die Winterreise' steht am Gipfel der Liedkunst Franz Schuberts. In diesem Spätwerk (1827), seines nahen Todes bewusst, bringt Schubert emotionale Abgründe und Tiefe zum klingen, die selten im Lied zuvor zu hören waren. Im tiefen Winter verlässt Einer ein Dorf, auf der Flucht vor der unerwiderten Liebe. Da fängt eine Reise an, die durch Bitterkeit, emotionales Verdrängen, Selbstmitleid, Zynismus, Trauer und Trugbilder in die Auflösung des Todes führt. In diesem Kontext bekommt der fast zum Volkslied gewordene "Lindenbaum" ('Am Brunnen vor dem Tore...') eine ganz andere Dimension...
Kellermusik startet ins neue Jahr auch in diesem Jahr setzen wir gemeinsam mit dem Musiklabel Meyer Recors die Reihe Kellermusik im Theater der Keller jeden letzten Montag im Monat fort.
18.1.2008 "Wieder im Programm zu Ehren der PUCK-Preisträgerin Katrin Schmieg – Absolventin der SCHULE DES THEATERS
Katrin Schmieg verkörpert die Illusion ihrer Figuren und löst gleichzeitig deren Körper in Illusion auf. Katrin Schmieg bewegt sich in Widersprüchen, von denen das Theater lebt. Katrin Schmieg schafft es in ihrem Spiel Menschen zu zeigen, ihre Risse und Träume sichtbar zu machen, wie auch unsichtbare, unterdrückte Not. Wir, die Zuschauer, brauchen dieses Sichtbarmachen auf der Bühne. Die Bühne braucht Menschenfiguren. Diese entstehen durch gute Schauspielerinnen. Katrin Schmieg ist eine davon.“ (Auszug aus der Laudatio von Jurymitglied Patricia Wolf, Theatergemeine Köln zum Preis für Nachwuchs-schauspieler in Köln) Worum geht’s? Termine
16.1.2008 "Dein Herz ist wie die Nacht so hell" – Verbrannte Liebeslyrik „Heinrich Böll hat nach dem Krieg einige Zeit in der Kleingedankstr. gelebt. 1983 wurde dort eines seine Stücke uraufgeführt. Deshalb spielen wir dort, als kleine Homage an ihn und zu seinem 90. Geburtstag, den er im Dezember begangen hätte.“ Manfred J. Jungeburth Mit Günter Wallraff am 21. Januar 2008 20.00 Uhr im THEATER DER KELLER Eintritt 10 / 6 EUR
Eine kurze Liebesgeschichte von Heinrich Böll baut die Brücke über den Weltkrieg hinaus in die Zeit des Wiederaufbaus, in die Wolfgang Niedecken in Köln hineingeboren wurde. Der Zeitgeist seiner Liebeslieder bildet die Klammer der lyrischen und biographischen Performance zum Thema Liebe. Konzept, Realisierung und künstlerische Leitung: Manfred J. Junggeburth PRESSESTIMMEN: „...viel Applaus gab es für die erzählenden und vortragenden Stimmen, ebenso wie für die Livemusik ...“ Kölnische Rundschau, 2. April 2007 „…braucht einen langen Atem, weil die Künstler tief inhalieren müssen, um genug Luft für dieses große Thema zu haben. Und um in die Tiefe des gewaltigen Ozeans aus Emotionen abtauchen zu können…“ Kölner Stadtanzeiger, 13. August 2007 „…Gefühlvoll ging es am Sonntagmorgen weiter. Leise schlug eine Standuhr mit einem kleinen hin- und herschwingenden Zweimaster, als sich Manfred Junggeburth…“ Kölnische Rundschau, 3. September 2007
16.1.2008 „PIER PAOLO PASOLINI Annäherung an einen Mythos“ vom 9.-20. Januar in Köln
HEUTE IST SONNTAG, MORGEN DER TOD In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Köln lesen Graziella Galvani und Hanfried Schüttler Gedichte Pasolinis in italienischer und deutscher Sprache, während Leda Palma die Lesung in der ursprünglichen Version im friaulischen Dialekt übernimmt. Moderiert wird der Abend von der Literaturexpertin Dr. Paola Barbon. Im Anschluss ist das große Abschlussfest im Filmhaus Köln 4.12.2007 "and the winner is..?" Mit Spannung haben wir die Verleihung der Kölner Tanz- und Theaterpreise erwartet. Und es hat sich gelohnt! Das THEATER DER KELLER und die SCHULE DES THEATERS haben gleich zwei Preise gewonnen!
Deswegen nehmen wir die Inszenierung BLACKBIRD wieder ins Programm. Darin sehen Sie Katrin Schmieg in einem bedrückenden Kammerspiel über Missbrauch und Liebe gemeinsam mit Udo Thies auf der Bühne. „Katrin Schmieg zeigt sich als erwachsene, selbstbewußte Frau ebenso wie als verletztes, kleines Mädchen jeden Sekunde absolut authentisch“. schreibt der Kölner. In einer Inszenierung von Sibylle Broll-Pape können Sie die Co-Produktion mit dem prinz regent theater Bochum am Donnerstag, 24.Januar, 20 Uhr wieder sehen. Die aktuellen Absolventinnen der SCHULE, Nora Boeckler und Marion Fuhs stehen in DREI SCHWESTERN von Anton Tschechow auf der Bühne. So viel komisches Bore-Out auf kleiner Bühne so der Kölner Stadt-Anzeiger. Sehen Sie diesen Klassiker am kommenden Freitag bis Sonntag, 7.-9.12. und am Dienstag bis Donnerstag, 18.-20.12.
Das Theater der Keller und das Theater im Bauturm in Heute, am 23.11. um 11 Uhr, gaben wir auf einer Pressekonferenz Folgendes
Das Theater der Keller und das Theater im Bauturm machen „gemeinsame Sache“: zusammen bringen wir als Koproduktion „Sein oder Nichtsein“ nach dem berühmten Film von Ernst Lubitsch heraus! Für diese große Produktion mit 15 SchauspielerInnen haben wir das Millowitsch-Theater angemietet! Premiere ist am 15. Mai 2008 und danach spielen wir das Stück 4 Wochen ensuite bis zum 11. Juni. Rüdiger Pape, dessen Inszenierung von „Bandscheibenvorfall“ gerade für den Kölner Theaterpreis 2007 nominiert wurde und dessen „Nibelungen “-Inszenierung in der Comedia im vergangenen Jahr für den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ nominiert war, wird das Stück inszenieren, Petra Buchholz entwickelt die Bühne, Regina Rösing entwirft die Kostüme. Und von der Besetzung sei schon soviel verraten: Dirk Bach spielt den Konzentrationslager-Erhardt!
Wir, der „Bauturm“ und der „Keller“, wollen mit der gemeinsamen Produktion auch ein kulturpolitisches Zeichen setzen: wir wollen zeigen, was möglich sein kann, wenn sich starke Partner zusammentun und wir wollen ausloten, ob und welche Perspektiven sich ergeben können. Dass wir uns hierbei von der Stadt Köln stark unterstützt fühlen dürfen, bekräftigte der Kölner Kulturdezernent Prof. Georg Quander auf der Pressekonferenz am Vormittag. Allerdings ist auch das finanzielle Risiko einer so großen Produktion fast beängstigend und auch für uns geht es um „Alles oder nichts“ bzw. um „Sein oder Nichtsein“. Damit das alles gelingen kann brauchen wir Sie, unser Publikum! Der Vorverkauf startet am 1.12.07 bei Köln Ticket; einige Tage später auch online bei off-ticket.de. So können Karten für die Aufführung schon als Weihnachtsgeschenke gekauft werden! Wir freuen uns auf Sie im im Theater der Keller, im Theater im Bauturm und ab 15. Mai 2008 auch im Millowitsch-Theater!
23.11.2007 Alex Oriental Experience – Konzert abgesagt! Das für Montag, den 26. November 2007 angekündigte Alex Oriental Experience-Konzert ist abgesagt! Unstimmigkeiten zwischen Künstler und Musik-Label führten dazu. Ein Ersatztermin ist nicht geplant. 19.11.2007 SCHLUSS MIT SCHUBERT!! von Wilfried Happel im THEATER DER KELLER SCHLUSS MIT SCHUBERT!! ist ein sehr amüsantes und kurzweiliges Sangesduell zwischen Felix, dem Schubertliebhaber und seiner Mutter, einer glühenden Anhängerin von Tom Waits. Dass das zu sehr amüsanten Verwicklungen führen muss, versteht sich von selbst.
Die „musikalische Schlammschlacht“ zwischen den leidenschaftlichen Schubert- und Tom Waits-Anhängern führen auf der Bühne: Antje Lewald, nach 1994 endlich zurückgekehrt ans THEATER DER KELLER (zwischenzeitlich viel im Fernsehen zu sehen, am Millowitsch und Theater am Dom), Sandra Kaussen, Absolventin der SCHULE DES THEATERS und Pablo Bottinelli, als Opernsänger u.a. im Konzerthaus Dormund und bei der Ruhrtriennale sowie am Folkwang Konzerthaus Essen zu Hause. Uli Brüstle schrieb schon für AMPHITRYON, und IN ALLEN EHREN die Musik und hat allein für diesen Abend mehr als 20 Lieder komponiert! Premiere: Donnerstag, 22. November, 20 Uhr
15.11.2007 "Zerreiß Deine Pläne und halte Dich an Wunder !" Von und mit Judith C. Jakob - und Joachim Jezewski am Klavier | 19. November 2007 20.00 Uhr im THEATER DER KELLER | Eintritt 10 / 6 € Judith Jakob, Schauspielerin, führt an diesem Abend durch die verschiedenen Lebensabschnitte der Mascha Kaléko. Ein typisches Frauenschicksal, dass es nur im letzten Jahrhundert so geben kann? Seit Jahren "umkreist" Judith Jakob das Werk der Mascha Kaléko und ist fasziniert von der Zeitlosigkeit ihrer Gedichte. Mascha Kaléko zeigt die Sehnsüchte der Menschen. Sie berührt, macht nachdenklich und verliert nie ihren Humor. Eine Huldigung an eine bemerkenswerte Frau. Dieses Jahr wäre Mascha Kaléko hundert Jahre alt geworden. Mascha Kaléko: Zerreiß deine Pläne, halte Dich an Wunder. Ihr Lebensmotto?!
Eine Alltagspoetin, charmant, frech, melancholisch und immer mit ironischen Spott. Sie trifft im Berlin der 30er Jahre u.a. auf Tucholsky und Claire Waldoff, man vergleicht sie mit Ringelnatz und Heine. Ihr erstes Buch, das "Lyrische Stenogramm-heft“ wird für die jüdische Schriftstellerin 1933 zum Bestseller. Sie trifft den Ton ihrer Zeit. Schreibt Verse über "Die kleinen Leute", über das Leben in der "Großen Stadt" mit Sehnsucht nach mehr. Nach ihrem zweiten Buch, " Das kleine Lesebuch für Große“ (1935), wird Mascha Kaléko von den Nazis verboten. Ihre Schriften finden dennoch "unter der Hand" weite Verbreitung 1938 emigriert sie mit ihrem Mann und Sohn nach Amerika. Es folgen schwere Jahre, in Armut und Isolation. Sie schreibt wenig, flieht in ihre Tagebucheintragungen. In Deutschland gerät sie auch nach dem Krieg immer mehr in Vergessenheit. In den 1950er Jahren legt Rowohlt ihre Gedichte erneut auf. Es folgt der Fontane Preis. Sie lehnt den Preis ab, da in der Jury ein ehemaliger SA - Mann sitzt.... Aus Liebe zu ihrem Mann und seinem musikalischen Lebenswerk wandert sie nach Israel aus. Es wird wieder still um Mascha Kaléko. Schicksalsschläge prägen ihr Leben. Erst stirbt ihr Sohn und kurze Zeit später ihr Mann. 1974 bereist sie zum letzten Mal Europa. Sie hält eine letzte Lesung in Berlin. Mascha Kaléko stirbt 1975 in Zürich Mein schönstes Gedicht?
31.10.2007 Hanno Murena lädt ein! Jeden ersten Montag im Monat: MURENAS MONTAG im THEATER DER KELLER Wissen ist Macht, Wissen ist ‚in’ – aber, was wissen wir eigentlich?
Gesprächspartner ist der Direktor des Duisburger Museums "Küppersmühle" für moderne Kunst: Walter Smerling. Er ist auch Vorstand der NRW-Stiftung Kunst und Kultur.
KELLERextra | HÖRTHEATER DER KELLER präsentiert: Sonntag, 4. November 20.30 Uhr In Kooperation mit dem DEUTSCHLANDFUNK bietet das THEATER DER KELLER Hörspielfans ein ganz besonderes Vergnügen: jeweils am ersten Sonntag des Monats werden um 20.30 Uhr neue Hörspiele und Features präsentiert, die bundesweit zu hören sind. mit: Thomas Kuczynski, Lolette, Ulf Mailänder, Talivaldis Margevics, Jochen Noth, Christian Spremberg, Sascha Warnecke, Ralf Warnholz, Franziska Zwerg u.v.m.
Helgard Haug und Daniel Wetzel sind am Abend anwesend und werden sich im Anschluss an die Vorführung den Fragen des Publikums stellen und zu einer spannenden, lebhaften und interessanten Diskussion anregen. Moderiert wird das HÖRTHEATER von Elisabeth Panknin, der Leiterin der Hörspielabteilung des Deutschlandfunks. Der Eintritt ist frei. Im DEUTSCHLANDFUNK wird diese Hörspiel-Produktion erst am 20. November 2007 um 20.10 Uhr zu hören sein. Die große Analyse von Karl Marx hat einen prominenten Platz im Kanon jener Bücher, die alle kennen und keiner gelesen hat. Für die Autoren geht es nicht um einen Abgesang und auch nicht um graue Theorie. Die sieben Siegel dieses Buches können nur mit Hilfe von Menschen geöffnet werden, die mit ihm gelebt haben. Es geht nicht so sehr darum, was darin steckt, sondern wo in der Gesellschaft es steckt, wer es benutzt und kennt, welcher politischen Couleur und wirtschaftlichen Praxis auch immer. Das Stück führt die Fäden einer großangelegten Suchbewegung zusammen, bei dem unterschiedlichste Menschen in ihrer Sprache und mit ihren Biografien ihre Perspektiven auf dieses dicke Buch abbilden. Helgard Haug und Daniel Wetzel, beide Jahrgang 1969, sind Theater- und Hörspiel-Macher. Hörspiel-Vorlage ist ihr Marx-Projekt am Düsseldorfer Schauspielhaus, das mit dem Mülheimer Dramatiker-preis 2007 ausgezeichnet wurde. Dieses Projekt wurde gefördert durch die Filmstiftung NRW. Der Eintritt ist frei!
LIVE-Konzertreihe KELLERmusik | Kooperation mit MEYER RECORDS: Montag, 29. Oktober 20 Uhr Aglaja Camphausen [Violoncello, Sopran], Nadine Aguigah [Violine, Gesang], Edith Langgartner [Kontrabass, Gesang] und „Papa Joe“ Buschmann [Klavier und Arrangements] – Moderation: Richard Bargel
Sie spielen Violine, Cello, Kontrabass, Klavier und singen dabei auch noch dreistimmig – ein Quartett Doppelbegabter mit Faible für unterhaltsame Konzerte hoher Qualität: Am 29. Oktober stellen Die Schmonzetten im THEATER DER KELLER ihr neues Konzertprogramm vor. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
5.10.2007 HÖRTHEATER wieder im Programm l Autorin und Regisseur zu Gast: Sonntag, 7. Oktober 20.30 Uhr Auch in der Spielzeit 2007/08 präsentiert das THEATER DER KELLER in Kooperation mit dem DEUTSCHLANDFUNK das HÖRTHEATER DER KELLER. Am Sonntag, den 7. Oktober 2007 um 20.30 Uhr steht das Feature Der Preis der Unbestechlichkeit Thomas Sankara, Freiheitsmythos in Afrika von Tita Gaehme auf dem Programm. Die Autorin Tita Gaehme und der Regisseur Roland Schäfer sind am Abend anwesend und werden sich im Anschluss an die Vorführung den Fragen des Publikums stellen und zu einer spannenden, lebhaften und interessanten Diskussion anregen. Der Eintritt ist frei. Inhalt: 4.10.2007
Die Sommerpause ist vorbei – Heinrich Pachl ist wieder da! Kardinal kommt von lateinisch cardo = Türangel, um die sich die Tür dreht und dabei durchaus quietschen kann. Kardinal bedeutet dann aber auch „hauptsächlich“, das kennen wir von den Kardinalzahlen und den Kardinaltugenden, aber auch den Kardinalfehlern. In Köln kommt alles zusammen und heisst auf deutsch „Meisner“ – und dem geschieht zur Zeit bitteres Unrecht, quasi Kardinal-Unrecht, hat man doch seine Worte schon oft und auch jetzt wieder brutal aus dem Zusammenhang gerissen. „Entartet“ zum Beispiel. Und da fordert der Kardinalsjünger Schwaderlapp mit seinem guten Recht, dass man Meisner christliche Nachsicht angedeihen lassen solle. Und diesem Wunsch soll der kommende BLAUE MONTAG gewidmet sein. Es gibt Frauenversteher und Pferdeflüsterer – hier soll das Wagnis gemacht werden, beide Umgangsmethoden am geeigenten Subjekt zusammenzuführen: Der Abend, den NICK BERK, ein erfahrener Psychiater, begleiten wird, wird der Rhetorik des Meisnerschen Fundamentalismus nachgehen. Des Kardinals hochentwickelte Kampf-Rhetorik soll eine artgerechte Würdigung erfahren, auf dass – das wäre das optmale Ziel dieses BLAUEN MONTAGS – niemand mehr so leichthin verdammende Worte schleudern möge. Denn was der Kölner Oberhirte oft von sich gibt, ist nicht schlimm – es ist kardinalschlimm. 26.9.2007 Montag, 1. Oktober 20 Uhr Wissen ist Macht, Wissen ist ‚in’ - aber, was wissen wir eigentlich? Presse, Rundfunk und Fernsehen informieren rund um die Uhr. Bildungs-TV, Quiz-Shows und Wissens-Bücher boomen. Doch, wissen wir deshalb wirklich mehr – oder werden wir gar in die Irre geführt?
EINES LANGEN TAGES REISE IN DIE NACHT im THEATER DER KELLER
Wegsehen ist besser, darin sind sich die Mitglieder dieser Familie einig. Oder am besten gar nichts sehen, sondern sich und den anderen etwas vorspielen. Und das können sie alle: James Tyrone senior und James junior, der einmal erfolgreiche und der gescheiterte Schauspieler; Edmund, der schreibt, und Mary, die Mutter, die morphiumsüchtig ist. Der Ablauf eines einzigen Tages genügt dem Literatur-Nobelpreisträger O’Neill in seinem wohl berühmtesten Drama von 1941, das Leben einer Familie bis in die verborgensten Regungen auszuloten und bloßzulegen. Eugene O'Neills Klassiker EINES LANGEN TAGES REISE IN DIE NACHT hat auch fünfzig Jahre nach der Uraufführung nichts an Aktualität eingebüßt: Über die Tragödie der Familie hinaus zeichnet O'Neill das Bild einer Gesellschaft, in der Erfolg und soziales Prestige alles sind, und die individuellen Lebensträumen jenseits der vorgegebenen Muster keinen Raum bietet. In den Hauptrollen sehen Sie Dietrich Adam und Doris Plenert, als Kinder Sascha Kekez und Alexander Wipprecht, die Freundin spielt Ela Förstel. Regie führt Hanfried Schüttler, die Musik komponierte Uli Brüstle und für die Ausstattung ist Verena Hemmerlein verantwortlich. (Übrigens schon 1963/64 mit Petra Sager auf der Bühne des THEATERS DER KELLER zu sehen!) Premiere: Donnerstag, 20. September, 20 Uhr
22.8.2007 Das Erfolgsstück der letzten Spielzeit ist wieder auf der Bühne zu sehen! Mit EINE MITTSOMMERNACHTS-SEX-KOMÖDIE von Woody Allen hat das THEATER DER KELLER „Boulevard vom Feinsten“ ab Freitag, 24.8. wieder im Programm! Und am Donnerstag, 30.8. schon zum 50. Mal! Sichern Sie sich frühzeitig die Karten bei www.offticket.de oder bei uns: 0221-318059!
Der Ort: ein Landhaus, in dem drei Paare ein gemeinsames, ein erholsames, ein geruhsames Wochenende verbringen wollen. Dazu kommt es natürlich nicht – schließlich ist das Stück eine Komödie. Im Grunde geht es - und ging es immer nur - um Sex! Andrew ist mit Adrian verheira-tet, liebt aber auch Ariel. Adrian liebt Andrew, hat aber auch Maxwell geliebt. Maxwell verliebt sich in Ariel. Duley kommt mit Max-well und sieht Leopold. Leopold wird Ariel heiraten und sieht Dulcy. Ariel hat Andrew geliebt und könnte ihn erneut lieben ... Regie: Clemens Bechtel Ausstattung: Petra Buchholz Besetzung: Nora Boeckler, Judith C. Jakob, Peter Schwab, Alexandra Sydow, Udo Thies und Herbert Wandschneider Termine: Fr–Sa, 24.-25.8., 20 Uhr | So, 26.8., 18 Uhr | Di–Fr, 28.-31.8., 20 Uhr | Di–Sa, 11.-15.9., 20 Uhr | So, 16.9., 18 Uhr | Di–Do, 16.-18.10., 20 Uhr 2.8.2007 Saisonstart im THEATER DER KELLER Mit einer Premiere eröffnet das THEATER DER KELLER am 16. August um 20 Uhr im angestammten Haus in der Kleingedankstraße 6 die Spielzeit 2007/08. Mit frischen Schwung und viel Elan wird derzeit die zweite Saison von Hanfried Schüttler vorbereitet. Sibylle Broll-Pape, Leiterin des prinz regent theaters Bochum, inszeniert BLACKBIRD von David Harrower, in einer Co-Produktion mit dem prinz regent theater Bochum. Waren sie damals ein Liebespaar, die zwölfjährige Una und der vierzigjährige Ray? Gibt es das – eine Liebesbeziehung zwischen Mann und Kind? Oder war es ganz gewöhnlicher Missbrauch? Elf Jahre danach sucht Una Ray auf. Zwei ganz unterschiedliche Versionen der Vergangenheit und zwei Wahrheiten treffen aufeinander. Es spielen, die Ihnen schon wohlbekannten Schauspieler Katrin Schmieg und Udo Thies.
Am Abend erwartet Sie dann die Vorstellung von BLACKBIRD, zu der wir Sie auch recht herzlich einladen. Für alle Vorstellungen (inkl. der Premiere mit anschließender Feier und Buffett) gibt es noch Karten. BLACKBIRD | Do 16.8. 20 Uhr (Premiere, 20 €)| Sa 18.8., 20 Uhr | Di 21.8., 20 Uhr | Di 18.9., 20 Uhr (Theatertag, nur 8 €) | Mi 19.9., 20 Uhr | Mi 26.9., 20 Uhr | Do 27.9., 20 Uhr
Unsere Sommerkomödie: jeden Do - Sa 20 Uhr, So 18 Uhr
Regie: Hanfried Schüttler ... bis zum 5. August |
Spielplan 2009/10 Die nächsten Premieren: Federico Garcia Lorca Premiere: 06.05.2010 FLEISCH IST MEIN GEMÜSE Wuppertal: 29.01.2010 Im Programm: Savyon Liebrecht Trude Herr James Lyons ICH TRAGE DEN ALTEN MANTEL, ABER ER HÄLT NOCH ... LUST Friedrich Schiller Dan Goggin KELLERextra Jeden 1. Sonntag im Monat KELLERmusik KELLERschule MASCHA KALÈKO ABEND |
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