nach dem Roman von Maurizio Torchio

Das angehaltene Leben (UA)

In Kooperation mit theaterblackbox köln

„Man erschrickt: Dieser Entführer, der sieben Monate mit seinem Opfer im Wald hauste, dieser Kerl, der einen anderen Menschen umgebracht hat, wächst einem innerhalb kürzester Zeit ans Herz.“ (Deutschlandfunk)

Ein zu lebenslänglicher Strafe Verurteilter sitzt in einem Gefängnis auf einer Insel in Isolationshaft. Er fühlt sich wie in einer Raumkapsel, die mit ihrem einzigen Passagier immer weiter ins All hinaustreibt. Um irgendeine Stimme zu hören, redet er, erzählt vom Gefängnis und von der Kaffeeprinzessin, die er entführt hat. Was bleibt vom Menschen, wenn er wegdriftet von jeglicher Gemeinschaft mit anderen?

„ …mir sind Nerven für das ganze Gefängnis gewachsen. Wenn einer durch den Gang unterm Hof geht, ist es, als ginge er über meinen linken Arm.“
Maurizio Torchios zweiter Roman „Das angehaltene Leben“: In Italien preisgekrönt, in Deutschland ein Geheimtipp.

Premiere: 2. November 2018

 

 

 

Regie: Ulrike Janssen

Mit: Markus Bachmann, Ralf Harster, Susanne Seuffert

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