Thomas Vinterberg und Mogens Rukov

Das Fest

Nominiert für den Kölner Theaterpreis und den Kurt-Hackenberg-Preis 2019
Markus J. Bachmann ist für den PUCK 2019 nominiert

Foto: ©MEYER ORIGINALS

in der Übersetzung von Renate Bleibtreu
Fassung von Julia Fischer und Charlotte Sprenger

Ein Familienfest bringt ein dunkles Geheimnis ans Licht - eine Auseinandersetzung mit Wahrheit und Sexualität.

In ihrer Bearbeitung des dänischen Stoffes „Das Fest“ konzentrieren Regisseurin Charlotte Sprenger und Dramaturgin Julia Fischer sich ganz auf die Perspektive der Kinder. Es entsteht eine verspielte und alptraumhaft verzerrte Version der Geschehnisse, die nicht die Aufdeckung des vermeintlichen Geheimnisses, sondern dessen Verarbeitung in den Mittelpunkt stellt.  Chorische Elemente, pointiert gesetzte choreografische Einschübe und die Umsetzung der Motive und Bilder des Familiendramas in Körperarbeit betonen das Kollektive gegenüber dem Einzelschicksal. Ein Abend über den Umgang mit Wahrheit, Schuld und Familiendynamiken.

Thomas Vinterberg hat 1998 mit dem berühmten Film „Das Fest“, dem ersten, der nach den Dogma-Regeln gedreht worden ist, ein verstörendes Familiendrama mit eindringlicher Direktheit und feiner Ironie geschaffen.
Premiere: 03. Mai 2019

PRESSESPIEGEL
"Ein flirrendes Spiel mit Erotik und Liebe, bei dem Schönheit und Schrecken dicht beieinander liegen, denn die toxischen Taten des Vaters tanzen wie ein diabolischer Taktgeber im familiären Reigen mit. (...) Wie viel Wahrheit verträgt der Mensch, wie viel Schuld kann der Täter, wie viel Leid die Opfer ignorieren, bis das Fundament zusammenbricht? Der Abend rückt diesen Fragen mit der ganzen Wucht der Theatermaschine, allen voran einem energetischem Ensemble, zu Leibe." Kölner Stadt-Anzeiger, 9.5.19

Julia Fischer und Charlotte Sprenger haben die Vorlage von Vinterberg & Rukov neu gefasst und daraus ein Bühnenstück mit drei "e" gemacht: exzellent, expressionistisch und exzessiv. (...) Ihr Fest ist ein Tanz auf dem Vulkan. (...) Herausragend: Markus J. Bachmann als innerlich toter Christian, Frank Casali als geil-jovialer Vater und Madieu Ulbrich als Pia. In einen Blick, eine Bewegung vermag er eine Welt von Schmerz zu legen. Kölnische Rundschau, 17.5.2019

"Es ist eine düstere, packende Inszenierung voller szenischer Überraschungen, der man sich keine der gut 90 Minuten entziehen kann." report.k.de, 11.5.19

Regie: Charlotte Sprenger
Bühne & Kostüme: Eleonora Pedretti & Marina Diez Schiefer
Dramaturgie: Julia Fischer

Mit: Markus J. Bachmann, Frank Casali, Denis Merzbach, Brit Purwin, Paula Schäfer, Madieu Ulbrich, Ralf Harster

 

Die nächsten Termine:
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