Der Zauberberg

nach Motiven von Thomas Mann
in einer Fassung von Julia Fischer

„Fahr wohl - du lebest nun oder bleibest! Deine Aussichten sind schlecht; und wir möchten nicht hoch wetten, daß du davonkommst. Ehrlich gestanden, lassen wir ziemlich unbekümmert die Frage offen“ - so endet Hans Castorps Reise in Thomas Manns Meisterwerk „Der Zauberberg“. Es bleibt ungewiss, ob er stirbt oder die Schrecken des ersten Weltkriegs überlebt. Ob er die verwegene Madame Chauchat wiedersehen oder noch einmal an seine Jugendliebe Hippe denken wird. Und ob er jemals zurückkehrt in das faszinierende Sanatorium, in dem er sieben Jahre lebte - und in dessen ewiger Gegenwart Hans alles intensiver erschien: Liebe, Tod, Freiheit und das Leben.
 
Regisseurin Charlotte Sprenger inszeniert eine neue Perspektive auf den Klassiker - denn sie lässt Hans nicht alleine ins Ungewisse gehen. Sie schickt ihn in einen existenziellen Todestraum voller Erinnerungen, Ängsten und Sehnsüchten. Und untersucht eine der größten Fragen, die die Leserschaft vom „Zauberberg“ bereits seit Jahrzehnten umtreibt: Lässt sich Hans Castorp vom Tod verführen oder siegt die Lust am Leben?
 
 

Premiere am 28. August 2021

 

Presse:
"Mit energiegeladenen Tanzeinlagen (Party!) und gesprochenen Chorpassagen, Schuberts "Lindenbaum" und Lennons "Imagine", körperbetonten Kostümen und einer Kulisse, die beherrscht wird vom üppig belaubten Erkenntnisbringer aus dem Paradies, vergehen anderthalb Stunden allerdings ratzfatz." Kölnische Rundschau, 31.08.2021

 

"Lob der Vergänglichkeit. Theater der Keller holt Thomas Manns Zauberberg als lakonische Ode an das Leben auf die Bühne." Kölner Stadtanzeiger, 09.09.2021

Regie und Ausstattung: Charlotte Sprenger
Fassung und Dramaturgie: Julia Fischer
Regieassistenz: Feline Przyborowski
Kostümassistenz: Johanna Fechner
Gesangsarrangement: Philipp Plessmann

Mit: Josa Butschkau*,Frank Casali, Katharina Gieron*, Hanna Holthaus*, Denis Merzbach, Brit Purwin, Kara Schröder  

*SchauspielschülerInnen

 

Die nächsten Termine:
Dienstag, – 20:00 Uhr
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