Europium

8 Poems for Unna - von Nada Kokotovic  

Unna 1994 – 45 junge Menschen aus ganz Europa starten ihre Karrieren gemeinsam mit dem Theater-Experiment: THEATRALE UNNA. Was haben sie uns heute in Zeiten von fake news, hate speech und cancel culture zu sagen? Acht Künstlerinnen aus Amsterdam, Athen, Berlin, London, Madrid, Reykjavik und Zürich, geben zutiefst persönliche Einblicke in ihr Leben – und ein starkes, vielsprachiges und -stimmiges Plädoyer für die Kunst und für ein demokratisches Europa. Der Stier, der schon in der griechischen Mythologie Europa verführte, verbindet ihre Lebenslinien. Er wird von Nedjo Osman aus der Volksgruppe der Roma gespielt, einem Volk ohne Land, das überall in Europa zuhause ist – also ein wahrer Europäer. – Mit ihren Biografien modellieren und meißeln die Expert*innen ihres eignen Lebens an einer Europäer*innenskulptur.

Nada Kokotovic konzipiert die Inszenierung als Choreodrama, übersetzt Emotionen in Bewegung und fängt den Klang der vielen Sprachen ein. Sie mixt indivuell-persönliche Introspektion, politischen Kontext und aktuelle Kunst und setzt experimentelle Impulse für Vielfalt und Empowerment.
 
Regie, Dramaturgie: Nada Kokotovic

Es spielen:
Sigrun Sol Olafsdottir und Halla Margret Johannesdottir (Island)
Jeanette Eggers (Schweiz)
Mary Davies (England)
Chryssoula Nissianaki (Griechenland)
Maria Robelig Gray (Spanien) 
Katharina Conradi und Gudula Mueller-Töwe (Deutschland)
Nedjo Osman (Nordmazedonien)

Vorstellungen:
27. / 28./ 29. September



Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten

Eine Grenz-Performance
 
13. August 1961: mitten in Berlin schließen Grenzsoldaten der DDR die letzten Schlupflöcher
für Grenzgänger und „Rübermacher“: die SED riegelt den Ostsektor der Stadt ab.
Diese Mauer steht nicht mehr. Doch wie sieht es mit dem Beton in unseren Köpfen aus?
Konzept und Regie: Kerstin Fischer
Sounddesign: Katja Teubner
Video: Mimi Zak
Musik: Vincent Reichmann
Mit: Jutta Dolle, Kerstin Fischer und Mark Zak
 

Vorstellungen:
Fr, 13.08.21