nach dem Roman von Anna Seghers

Transit

 

Fotos: © Jan Niklas Berg

Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2020

Wer auf der Flucht ist, ist auch immer irgendwo. In der Fremde, in der Unsicherheit, im Dazwischen. Wie zerbrechlich ist ein menschliches Leben? Wie kann man lieben, wo kann man leben, wenn man sich dabei immer wieder schuldig macht?

Anna Seghers’ großer Roman „Transit“, den die jüdische Autorin Anfang der vierziger Jahre schrieb, ist ein zeitloses Dokument der Verwundbarkeit des Menschen angesichts des Terrors.

Im Marseille der 40er Jahre sammeln sich die Flüchtlinge. Für die Weiterfahrt brauchen sie Transitpapiere, aber die sind kaum zu bekommen. In der zermürbenden Wartezeit steht für die Figuren in „Transit“ alles auf dem Spiel: die Identität, die Möglichkeit, irgendwo legal zu leben, die Möglichkeit, jemanden ohne Verlust zu lieben. Das einzige, was bleibt, ist die Unsicherheit... 

Premiere: 04. September 2020

Presse
"Das Theater der Keller startet mit einem beglückenden Theaterabend in die neue Saison und einer sehr bewegenden Adaption, die das Hirn und Herz der Zuschauer anspricht." Kölner Stadtanzeiger, 11.9.20

"Es entspinnt sich ein emotionsgeladenes Spiel um Identität und Liebe, gepaart mit dem Willen, um jeden Preis überleben zu wollen. Dahmen, die eine der schönsten Sprechstimmen besitzt, die man derzeit auf deutschen Bühnen hören kann, steht dabei im Mittelpunkt." Kölnische Rundschau, 8.9.20

Regie: Heinz Simon Keller
Fotokunst: Egbert Mittelstädt
Kostüme: Chiara Witzel
Dramaturgie: Ulrike Janssen
Foley Artist|Sound: Dieter Hebben
Assistenz: Feline Przyborowski

Mit: Karen Dahmen, Sven Gey, Hannah Holthaus, Mark Zak

 

Die nächsten Termine:
Freitag, – 20:00 Uhr
Samstag, – 20:00 Uhr
Sonntag, – 18:00 Uhr