nach dem Roman von Anna Seghers

Transit

 

Wer auf der Flucht ist, ist auch immer irgendwo. In der Fremde, in der Unsicherheit, im Dazwischen. Wie zerbrechlich ist ein menschliches Leben? Wie kann man lieben, wo kann man leben, wenn man sich dabei immer wieder schuldig macht?

Anna Seghers’ großer Roman „Transit“, den die jüdische Autorin Anfang der vierziger Jahre schrieb, ist ein zeitloses Dokument der Verwundbarkeit des Menschen angesichts des Terrors.

Im Marseille der 40er Jahre sammeln sich die Flüchtlinge. Für die Weiterfahrt brauchen sie Transitpapiere, aber die sind kaum zu bekommen. In der zermürbenden Wartezeit steht für die Figuren in „Transit“ alles auf dem Spiel: die Identität, die Möglichkeit, irgendwo legal zu leben, die Möglichkeit, jemanden ohne Verlust zu lieben. Das einzige, was bleibt, ist die Unsicherheit...

 

Premiere: 04. September 2020

Regie: Heinz Simon Keller
Bühne|Video: Egbert Mittelstädt
Kostüme: Chiara Witzel
Dramaturgie: Ulrike Janssen
Foley Artist: Dieter Hebben
Assistenz: Feline Pryborowski

Mit: Karen Dahmen, Sven Gey, Hannah Holthaus, Mark Zak

 

Die nächsten Termine:
Freitag, – 20:00 Uhr
Samstag, – 20:00 Uhr
Freitag, – 20:00 Uhr
Samstag, – 20:00 Uhr